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Clusterwochen in Brandenburg: Cluster Gesundheitswirtschaft Grenzen überwinden

Stefan Oelrich, Leiter des globalen Diabetesgeschäfts von Sanofi und Sprecher des Clusters Gesundheitswirtschaft im Interview

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Der Sprecher des Clusters Gesundheit Stefan Oelrich.
 

Quelle: Sanofi

Potsdam. Was ist für Sie das Reizvolle an der Tätigkeit eines Clustersprechers?

Die größte Herausforderung im Gesundheitswesen sind die unterschiedlichen Akteure der Branche. Krankenkassen, Industrie, medizinische Versorger – sie alle stehen in einer gewissen Konkurrenzsituation zueinander. Für ein Gesundheitswesen, das auch in Zukunft funktionieren soll, muss es uns aber gelingen, die Grenzen zwischen den Akteuren und ihren unterschiedlichen Interessen zu überwinden. Im Cluster gelingt mir das mit einer anderen Glaubwürdigkeit als im Tagesgeschäft.

Haben Sie Beispiele für diese sektorenübergreifende Arbeit?

Die Ruppiner Kliniken zum Beispiel verstehen es ausgezeichnet, konkrete Herausforderungen in der medizinischen Versorgung zu identifizieren und dann mit kleinen und mittelständischen Unternehmen nach maßgeschneiderten Lösungen zu suchen. Das ist das A und O in der Medizin. Ein weiteres Beispiel sind die Krankenkassen AOK Nordost sowie IKK Brandenburg und Berlin. Diese entwickeln mit der Potsdamer Firma Emperra internetbasierte Lösungen zur Behandlung von Diabetikern.

Was können Cluster und dessen Sprecher zum Gelingen beitragen?

Unser Job ist es, die Leute an einen Tisch zu bringen. In der Wirtschaft funktionieren am Ende die Dinge nur dann, wenn sich Menschen zusammensetzen und gemeinsame Projekte verabreden. Wir schaffen Vertrauen über Kommunikation und Netzwerke.

Inwieweit sind die Potenziale des Clusters schon ausgereizt?

Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Es gibt so viele Krankheitsbilder, für die noch keine ausreichende Versorgung existiert – das eröffnet ein riesiges Innovationspotenzial. Hier – in der Entwicklung von Diagnostika und medizinischen Produkten – liegen die Stärken der industriellen Gesundheitswirtschaft Brandenburgs. Und dann geht es um die Sektoren der Gesundheitsversorgung. Die Konzeptionierung und Erprobung innovativer Versorgungsmodelle über die Sektoren der ambulanten und stationären Versorgung hinweg ist zwingend notwendig.

 

Interview: Ute Sommer

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