Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
„Ich halte es mit Kafka“

Clusterwochen in Brandenburg: Das Cluster Kunststoffe und Chemie „Ich halte es mit Kafka“

Mit seinen 620 Unternehmen und 13 000 Beschäftigten ist das Cluster Kunststoffe und Chemie eine starke Stimme in Brandenburg. sagt Clustersprecher Jürgen Fuchs, der auch Geschäftsführer der BASF Schwarzheide GmbH ist.

Voriger Artikel
Ein idealer Repräsentant des Clusters Metall
Nächster Artikel
Kunststoff-Stammtisch in Neuruppin

Jürgen Fuchs ist Geschäftsführer der BASF Schwarzheide GmbH und Sprecher des Clusters Kunststoffe und Chemie. 

Quelle: WFBB

„Ich halte es mit Kafka“

Wozu ist ein Cluster gut?

Mit seinen 620 Unternehmen und 13 000 Beschäftigten ist das Cluster Kunststoffe und Chemie eine starke Stimme in Brandenburg. Die Aktivitäten im Cluster und die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sollen zu einer besseren Vernetzung der Akteure untereinander führen und die Entwicklung der Unternehmen unterstützen.

Wie gehen Sie da vor?

Ich halte es mit Kafka: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Ich möchte in einem offenen Dialog die Akteure zusammenbringen. Von solchen Netzwerken profitieren sowohl kleinere Firmen als auch Unternehmen wie die BASF. Denn seine Wettbewerbsfähigkeit kann ein Betrieb nur in einer wirtschaftsstarken Region halten. 

Was spricht aus Ihrer Sicht für den Chemiestandort Brandenburg?

Ein nach wie vor guter Fachkräftemarkt, die Mentalität der Menschen mit ihrer Leistungsbereitschaft und eine gute Infrastruktur. Wir können zum Beispiel von Schwarzheide aus direkt viele Märkte im Osten erreichen. Nicht zu vergessen sind der Zugang zu wissenschaftlichen Institutionen und die Innovationskraft der Branche. Die Chemie in Brandenburg hat Wachstumsraten, die höher sind als der Bundesdurchschnitt. 

Haben Sie ein Beispiel für die Innovationskraft der Unternehmen?

Erst kürzlich wurden drei Forschungsprojekte der BTU Cottbus-Senftenberg mit mittelständischen Unternehmen prämiert, die unser Cluster angestoßen hat. Ausgezeichnet wurde zum Beispiel die Umsetzung der Idee, ausrangierte Rotorblätter von Windkraftanlagen direkt an Ort und Stelle sicher zu zerkleinern. Partner des Projektes sind der Fachbereich „Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen“ der BTU und die umetec GmbH & Co. KG aus Eberswalde. Wir nutzen die jährliche Clusterkonferenz als eine Kommunikationsplattform zwischen Firmen und Forschungseinrichtungen. Hier geht es nicht nur um die Entwicklung neuer Produkte, sondern auch um deren Kommerzialisierung. Das ist der Motor für eine Region.

Interview: Ute Sommer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus WFBB
Kontakt Printwerbung

Märkische Allgemeine
 Postfach 60 11 53
 14411 Potsdam

Telefon: (0331) 2840 366
Fax: (0331) 2840 363
E-Mail: Verkaufsmarketing@MAZ-online.de

Ihr MAZ Service vor Ort.

Informationen zum MediaStore.

Aboinformationen im Leserservice.

Mehr Inhalte, große Bildergalerien und Push-Nachrichten bei wichtigen Ereignissen: Die Nachrichten-App „MAZ Mobil“ bringt das aktuelle Geschehen aus dem ganzen Land Brandenburg und der Welt immer aktuell auf Ihr Smartphone. mehr