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Standortvorteil durch Entwicklungskompetenz

Clusters Verkehr, Mobilität und Logistik Standortvorteil durch Entwicklungskompetenz

Barbara Lenz ist Leiterin des Instituts für Verkehrsforschung beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Berlin und Sprecherin des Clusters Verkehr, Mobilität und Logistik.

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Die Zukunft von Straße, Schiene und Luft

Barbara Lenz ist Leiterin des Instituts für Verkehrsforschung beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Berlin und Sprecherin des Clusters Verkehr, Mobilität und Logistik.

Quelle: WFBB

Was zeichnet das Cluster Verkehr hier im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland aus?

Barbara Lenz: Im Cluster werden die Verkehrsträger übergreifend gedacht. Das ist ein starkes Plus. Mit dieser Herangehensweise können wir bereits heute die richtigen Antworten auf die wachsenden Anforderungen an Verkehr und Logistik geben.

Wo liegen derzeit die größten Herausforderungen?

Eine zentrale Herausforderung ist es, den Standortvorteil bei der Entwicklung neuer Technologien  noch stärker voranzutreiben. Dabei bietet es sich an, die aktuellen Schwierigkeiten auf einigen Feldern – etwa der Schienenverkehrstechnik -  als Chance für neue Ansätze zu nutzen.

Inwiefern?

Die Region verfügt über eine vielseitige und langjährige Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Fahrzeug- und Verkehrstechnik. Vor diesem Hintergrund setzen neue Standorte zum Entwickeln und Testen, wie etwa der Bahntechnologie Campus Havelland, auch neue Impulse. Solche Projekte sind so etwas wie ein Schaukasten für die Potenziale in der Region.

Mit welcher Art Schaukästen kann die Region in der Luftfahrt glänzen?

Neben den Innovationen, die von großen Herstellern wie Rolls-Royce kommen, entwickeln eine ganze Reihe von Forschungseinrichtungen und kleinen und mittleren Unternehmen auch ganz neue Konzepte und Technologien. Ein Beispiel sind moderne Fluggeräte wie Drohnen, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen, wie Kontroll- und Wartungsaufgaben, einsetzen lassen.

Die Logistik in Brandenburg ist in der Vergangenheit enorm gewachsen. Ist das weiter ausbaubar?

In der Tat gibt es einen regelrechten Ring von Logistikeinrichtungen rund um Berlin und entlang europäischer Verkehrsachsen bis in die Prignitz oder die Lausitz. Die Ausbaufähigkeit bezieht sich auf die Versorgung der wachsenden Metropolregion und auf die Funktion als Logistikknoten in nationalen und internationalen Netzen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich dieser Vorteil auch weiterhin auszahlt. 

Interview: Gerald Dietz

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