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Wir sind eine Modellregion

Clusterwochen in Brandenburg: Das Cluster Metall Wir sind eine Modellregion

Die Metallbranche in Brandenburg ist in Bewegung. Das meint Ulrich Berger vom Lehrstuhl für Automatisierungstechnik der BTU Cottbus-Senftenberg.

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Ulrich Berger vom Lehrstuhl für Automatisierungstechnik der BTU Cottbus-Senftenberg ist Sprecher des Metallclusters

Quelle: WFBB

„Wir sind eine Modellregion“

Was war für Sie ein besonderer Moment in Ihrer Tätigkeit als Clustersprecher?

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass wir so viele Unternehmen der Metallbranche für unsere Handlungsfeld-Dialoge gewinnen konnten, in denen die Ziele des Clusters Metall diskutiert wurden. Wir konzentrieren uns auf Dinge wie Industrie 4.0, Fachkräftegewinnung und den Strukturwandel.

Wie viele Unternehmen konnten Sie denn erreichen?

Ich gehe davon aus, dass wir mehr als die Hälfte der Betriebe des Metallclusters erreicht haben. Ich habe dabei gemerkt, dass es in der Branche Bewegung, also eine Initiative gibt, die nur auf den richtigen Moment gewartet hat, um loszulegen. 

Und das Cluster hat den richtigen Moment geliefert?

Die Branche braucht das Cluster als ein ideelles Instrument außerhalb der üblichen Verbandsgrenzen. Es geht darum, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen und Lösungen für aktuelle Probleme zu finden. 

Wie funktioniert die Zusammenarbeit genau?

Wir haben zum Beispiel über eine Kooperation von Forschung und Wirtschaft neue Elemente der Informations- und Kommunikationstechnologien in Gießereien eingesetzt. So konnten die Schmelzbehandlung und Schmelzführung in den Gießereien besser gesteuert werden. Das hilft, Energie einzusparen, und erhöht natürlich auch die Gewinnmargen der Betriebe. 

Welchen Stellenwert hat das Brandenburger Metallcluster im bundesweiten Vergleich?

Die Metallbranche im Land hat eine Besonderheit: Sie ist sehr robust und stabil. Sämtliche Krisen in der jüngsten Vergangenheit haben die Unternehmen hier nicht tangiert. Das liegt daran, dass wir eine sehr heterogene und kleinteilige Unternehmenslandschaft haben. Die Branche ist also nicht von zwei, drei großen Firmen abhängig. Das ist eine Besonderheit der Brandenburger Wirtschaft insgesamt. Wir sind hier so etwas wie eine Modellregion für alle Branchen.

Interview: Ute Sommer

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