Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg 1. Mai im Zeichen der Solidarität
Brandenburg 1. Mai im Zeichen der Solidarität
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:01 30.04.2016
Symbol der Arbeiterbewegung: eine rote Nelke. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

„Zeit für mehr Solidarität“: Unter diesem Motto lädt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Sonntag, dem Tag der Arbeit, bundesweit zur Teilnahmen an Kundgebungen auf. Mehr Solidarität sei nötig zwischen den arbeitenden Menschen, den Generationen, Einheimischen und Flüchtlingen, Schwachen und Starken, heißt es vom DGB.

DGB-Kundgebungen in Brandenburg

In Brandenburg lädt der DGB unter anderem hier zu Kundgebungen ein:

Potsdam: 10 Uhr Demozug von Platz der Einheit zu Alter Markt, 11 Uhr Kundgebung Alter Markt, 12 Uhr Familienfest

Hennigsdorf: 9.30 Uhr Demozug vom Post- zum Rathausplatz, 10 Uhr Kundgebung am Rathaus, 11 Uhr Familienfest

Brandenburg an der Havel: 9.30 Uhr Demozug vom Neustädtischen- zum Altstädtischen Markt, 10 Uhr Kundgebung auf dem Altstädtischen Markt, 11 Uhr Familienfest

Königs Wusterhausen: 10 bis 14 Uhr, Mühleninsel

Alle Termine und weitere Infos

Wo wir mehr Solidarität brauchen

„“Solidarität“ - das mag vielleicht in den Ohren einiger etwas altbacken klingen, aber wir brauchen sie heute mehr denn je“, sagte Susanne Stumpenhusen, Verdi-Bezirksleiterin Berlin-Brandenburg, im Vorfeld. Und sie ergänzt:

Solidarität ist gefragt, wenn es darum geht, Arbeits- und Einkommensbedingungen zu verbessern.

Solidarität ist gefragt, wenn es darum geht, Erwerbslosigkeit abzubauen und zu bekämpfen. Solidarität ist erforderlich, wenn es darum geht, faire Einkommen zum Auskommen für diejenigen zu schaffen, die nicht oder nicht mehr arbeiten können.

Zur gesellschaftlichen Solidarität gehört auch ein starker Staat, der in der Lage ist, die Voraussetzungen für ein soziales Miteinander zu schaffen.

Gesellschaftliche Solidarität ist auch bei den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gefragt.“

1. Mai, Tag der Arbeit

Der Tag der Arbeit am 1. Mai wird seit fast 130 Jahren von der internationalen Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung begangen.

Im Mai 1886 gab es am Rand einer Streik-Kundgebung am Haymarket in Chicago Krawalle mit Toten und Verletzten.

1889 rief ein Internationaler Arbeiterkongress in Paris dazu auf, jährlich einen „Kampftag der Arbeiterklasse“ zu feiern.

Am 1. Mai 1890 gab es auch in Deutschland erstmals Massendemonstrationen. Damals wurde der Acht-Stunden-Tag gefordert.

In diesem Jahr stellt der Deutsche Gewerkschaftsbund die Kundgebungen unter das Motto: „Zeit für mehr Solidarität – Viel erreicht und noch viel vor!“.

Myfest in Berlin-Kreuzberg mit 6500 Polizisten

Neben den Gewerkschaftsveranstaltungen findet am Sonntag in Berlin-Kreuzberg auch das sogenannte Myfest statt. 2015 waren rund 20 000 Menschen zusammengekommen. Um Krawalle zu verhindern, wird die Polizei am Wochenende mit insgesamt rund 6500 Beamten im Einsatz sein. Sie sollen sich neben dem Fest um eine linke Demonstration am Samstag in Wedding und eine geplante linksradikale Demonstration am Sonntag kümmern.

Von dpa, MAZonline

Auf ein neues: Das 137. Baumblütenfest in Werder/Havel (Potsdam-Mittelmark) ist am Sonnabend feierlich eröffnet worden. Zuvor gab es den traditionellen Umzug durch die Stadt – mit Rekordbeteiligung und rund 10.000 Zuschauern. Danach konnten die Weinkorken knallen.

01.05.2016

In Brandenburg ist der soziale Wohnungsbau über viele Jahre hinweg vernachlässigt worden. Trotz Mietpreisbremse ist Wohnen für viele Familien eine teure Angelegenheit. In vielen Kommunen gibt es gar keine Mietspiegel.

30.04.2016

Die Reise des russischen Rockerclubs „Nachtwölfe“ wird auch in diesem Jahr zum Politikum. Die Rocker, die zum Gedenken an das Ende des 2. Weltkriegs nach Berlin fahren wollen, haben in Polen ein Einreiseverbot. Doch das konnte die „Nachtwölfe“ auch im vorigen Jahr nicht stoppen.

30.04.2016
Anzeige