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12 Jahre Haft nicht lang genug für Lillis Tod

BGH hebt Urteil auf 12 Jahre Haft nicht lang genug für Lillis Tod

Er hat sie geschlagen, gewürgt und zu Boden geworfen. Schließlich starb die kleine Lilli – und die Mutter guckte nur zu. Für diese Tat wurde im Oktober 2014 ein 25-jähriger Mann wegen Totschlags zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Zu wenig, fanden einige und so kommt der Fall erneut vor Gericht.

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Im Gericht im Jahr 2014.

Quelle: dpa

Potsdam/ Karlsruhe. Der Fall der zu Tode misshandelten Lilli aus Strausberg muss noch einmal vom Landgericht Frankfurt (Oder) verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob ein Urteil vom vergangenen Oktober wegen Totschlags auf - er sieht Anhaltspunkte für Mord wie niedrige Beweggründe.

Der Partner der Mutter des getöteten Kindes war wegen Totschlags zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden - das Landgericht hatte keine Mordmerkmale festgestellt.

Der BGH sprach von einem “außergewöhnlich brutalen, eklatant menschenverachtenden Tatbild“. Dem Landgericht zufolge schlug der Mann die knapp Zweijährige Ende 2013 in der gemeinsamen Wohnung in Strausberg (Märkisch-Oderland), schüttelte sie und ließ sie kopfüber auf den Boden fallen. Das Mädchen starb Tage später im Krankenhaus.

Von MAZonline

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