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15.000 Brandenburger gegen Massentierhaltung

Erfolg für Volksbegehren 15.000 Brandenburger gegen Massentierhaltung

Das Volksbegehren gegen Massentierhaltung scheint in Brandenburg einen Nerv zu treffen. Bislang haben 15.000 Menschen das Begehren unterschrieben. Auch ein Minister gehört zu den Unterzeichnern. Um ihr endgültiges Ziel zu erreichen, haben die Tierschützer noch bis Ende Januar Zeit. Dabei können sie auch auf die Hilfe von unerwarteter Seite hoffen.

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Tierschützer wollen in Brandenburg Massentierhaltung untersagen.

Quelle: dpa

potsdam. Etwas mehr als 15.000 Brandenburger haben bislang für das Volksbegehren gegen Massentierhaltung unterschrieben. „Wir sind mit der Resonanz zufrieden“, sagte Kampagnenleiter Jens-Martin Rode auf Anfrage. Bis Januar nächsten Jahres müssen 80.000 Unterschriften vorliegen. Dann muss sich der Landtag mit Forderungen nach artgerechter Tierhaltung beschäftigen.

Auch unter 16-Jährige können das Begehren unterstützen

In den kommenden Wochen werde landesweit noch einmal mit Aktionen die Werbetrommel für das Volksbegehrens gerührt, sagte Rode. Etwa 300 Freiwillige seien unterwegs. Knapp 2,1 Millionen Wahlberechtigte ab 16 Jahren können in Brandenburg mit ihrer Unterschrift das Anliegen unterstützen: Eintragen kann man sich in den amtlichen Listen in Bürgerämtern. Erstmals können Unterlagen auch online angefordert werden. Ihre Stimme können auch Jugendliche abgeben, die erst im nächsten Jahr (14. Januar 2016) 16 Jahre alt werden.

Volksbegehren wurde von mehr als 40 Initiativen auf den Weg gebracht

Prominenter Unterstützer ist Verbraucherschutzminister Helmuth Markov (Linke). Im Gegensatz zu seinem Kabinettskollegen Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) befürwortet er ein Verbandsklagerecht der Tierschutzverbände. In dem Volksbegehren wird unter anderem gefordert, Tierschutzverbänden ein Klagerecht einzuräumen, wenn Behörden bei aufgedeckten Missständen untätig bleiben. Mehr als 40 Initiativen haben das Volksbegehren initiiert.

Von MAZonline

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