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18 Angriffe auf AfD-Parteibüros in Brandenburg

Kriminalität 18 Angriffe auf AfD-Parteibüros in Brandenburg

Eingeworfene Scheiben, beschmierte Fassaden: Im vergangenen Jahr gab es in Brandenburg 18 Angriffe auf Büros der AfD. So oft wurde keine andere Partei attackiert. Die Aufklärungsquote bei diesen politisch motivierten Straftaten ist äußerst gering.

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Im Juni 2016 haben Unbekannte einen Anschlag auf das Wohnhaus des AfD-Abgeordneten Thomas Jung verübt.

Quelle: AfD Brandenburg

Potsdam. Büros der AfD waren im vergangenen Jahr am häufigsten betroffen, wenn politisch motivierte Straftäter in Brandenburg gegen Einrichtungen von Parteien vorgingen. Im Jahr 2016 wurden 18-mal Parteibüros der AfD attackiert, wie aus einer Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Landtagsabgeordneten Andrea Johlige (Linke) hervorgeht. Dabei wurden etwa Scheiben eingeworfen oder die Fassaden beschmiert. Auch vor Angriffen auf Wohnhäuser von AfD-Politikern schrecken die Straftäter nicht zurück.

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Insgesamt ist die Zahl der Angriffe gegenüber dem Vorjahr aber zurückgegangen. Das Innenministerium registrierte 29 Fälle, davon traf es neben der AfD 6-mal die Linke, 3-mal die SPD und 2-mal die CDU. In keinem Fall konnten die Täter gefasst werden.

2015 wurden 37 Taten registriert, davon konnten sieben Fälle aufgeklärt werden. Damals war die Linke mit 18 Angriffen das häufigste Ziel.

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Von dpa

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