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Brandenburg 18.000 neue Jobs dank Förderung
Brandenburg 18.000 neue Jobs dank Förderung
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18:05 20.06.2014
44 neue Jobs für Wittenberge: Der Geschäftsführende Gesellschafter der Austrotherm GmbH, Peter Schmid (l), und der Geschäftsführer Austrotherm Dämmstoffe GmbH, Gerald Prinzhorn, sitzen auf einem Berg von Dämmstoffplatten. Quelle: dpa
Potsdam

Ob beim Kakaoverarbeiter Theobroma in Velten (Oberhavel) oder bei Schmidt-Maschinenbau in Eberswalde (Barnim): Mit Unterstützung von Brandenburgs Wirtschaftsförderern haben märkische Firmen in den vergangenen fünf Jahren 18.052 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das teilten die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), die Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) sowie das Wirtschaftsministerium am Freitag mit.

Insgesamt haben die Wirtschaftsförderer ILB und ZAB sowie die regionalen Einrichtungen in den Kreisen und kreisfreien Städten von 2009 bis 2013 5120 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 5,7 Milliarden Euro betreut. 2013 waren es 1232 Projekte, ein Investitionsvolumen von 1,4 Milliarden Euro und damit verbunden 3778 Jobs. „Dabei war die Industrie erneut Schrittmacher“, erklärte Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke). Aber auch in der Logistikbranche gebe es einen deutlichen Arbeitsplatzzuwachs.

Brandenburg hat einen richtig guten Lauf“, sagte Steffen Kammradt, Sprecher der ZAB-Geschäftsführung. Ein großer Pluspunkt gegenüber anderen Regionen seien die bezahlbaren Flächen, aber auch die Qualität der Produktion. „Wir sind begehrt, weil wir gut sind – nicht weil wir billig sind“, erklärte Kammradt. Damit sich die wirtschaftlichen Erfolge auch positiv auf die Löhne der Beschäftigten niederschlagen, werde viel getan, sagte Christoffers: So müssten sich Firmen, die eine volle Förderung erhalten wollen, an Tarife binden. Wer hingegen mehr als 30 Prozent der Belegschaft in Leih- oder Zeitarbeit beschäftige, bekäme kein Geld.

Zu den geförderten Projekten gehörte beispielsweise die Neuansiedlung der österreichischen Firma Austrotherm in Wittenberge, die rosafarbene Dämmstoffplatten herstellt und 70 Jobs schaffen will. „Die Prignitz hat sich zu einer echten Aufsteigerregion entwickelt“, so Edelgard Schimko vom Landkreis. Die Region punktet vor allem mit ihrer guten Anbindung über Straße, Schiene und Wasser sowie mit ihrer Lage auf halber Strecke zwischen Hamburg und Berlin. Das locke auch einst abgewanderte Prignitzer zurück.

Um trotz der ab 2014 abgespeckten EU-Förderung weiter Erfolge zu verbuchen, müsse man sich künftig auf bestimmte Felder konzentrieren, erklärte Christoffers. Dazu gehören die Innovationsförderung und die Fachkräfteentwicklung.

Von Angelika Pentsi

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