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Brandenburg 200 Hilfspolizisten sollen Entlastung bringen
Brandenburg 200 Hilfspolizisten sollen Entlastung bringen
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13:40 08.02.2016
Zur Absicherung von Verkehrsunfällen sollen Hilfspolizisten eingesetzt werden. Quelle: Julian Stähle
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Potsdam

Die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert Wach- und Hilfspolizisten für Brandenburg - wegen der Personalknappheit und der Überlastung bei der Polizei. „Wir brauchen jetzt Entlastung“, erklärte der stellvertretende Landeschef der Gewerkschaft, Lutz Thierfelder, am Montag.

Ausbildung innerhalb von 6 Monaten

Wach- und Hilfspolizisten könnten innerhalb von drei bis sechs Monaten ausgebildet werden, hieß es. Sie könnten Tatorte oder schwere Verkehrsunfälle absichern, bei Durchsuchungen, Gefangenentransporten oder beim Personen- und Objektschutz helfen.

„Es geht uns lediglich um die Wiedereinführung des einfachen Polizeidienstes“, betonte Thierfelder. In der Brandenburger Justiz gebe es den einfachen Dienst ja auch.

Im August vergangenen Jahres hatte der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, noch kritisiert, Polizeihelfer seien „Billiglösungen“ für fehlendes Personal. Sie würden das akute Personalproblem kaschieren, aber nicht lösen.

Keine Schusswaffen für Brandenburger Hilfspolizisten

Anders als in Sachsen sollten Wach- und Hilfspolizisten nach dem Willen der Gewerkschaft in Brandenburg nicht mit Schusswaffen ausgestattet werden. Pfefferspray sei vollkommen ausreichend. Mindestens 200 neue Kollegen seien eine realistische Zielgröße, sagte Thierfelder.

Hilfspolizisten in vier Bundesländern

Hilfspolizisten gibt es außer in Sachsen auch in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen. Weil die Organisation der Polizei Aufgabe der Länder ist, haben die Hilfssheriffs unterschiedliche Befugnisse. So genießen Polizeihelfer in Baden-Württemberg die Stellung von Polizeibeamten und dürfen etwa Pistolen und Handschellen bei sich tragen.

Mehr dazu am Dienstag in der Märkischen Allgemeinen.

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