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Brandenburg 24-Tonnen-Bagger rutscht in Schlamm – Fahrer stirbt
Brandenburg 24-Tonnen-Bagger rutscht in Schlamm – Fahrer stirbt
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15:02 22.03.2018
Abraum im Braunkohletagebau Welzow (Brandenburg) der LEAG (Lausitz Energie Bergbau AG), ehemals Vattenfall AG. Quelle: dpa
Welzow

Am Montag gegen 9 Uhr kam es auf einem Tagebaugelände bei Welzow (Spree-Neiße) zu einem schweren Arbeitsunfall. Aus bislang unbekannter Ursache rutschte ein Bagger auf einer Rekultivierungsfläche des Braunkohle-Tagebaugeländes in ein Schlammloch und riss den Baggerführer mit. Durch die Feuerwehr konnte der verunglückte Fahrer des Baggers gegen 14:00 Uhr nur noch tot geborgen werden, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Der Bergbauarbeiter war kein Mitarbeiter des Tagebaubetreibers Leag sondern gehörte zu einem Subunternehmen, wie es von Leag hieß.

„Das ist ein tragischer Tag. Der Betrieb wird an so einem Tag nicht nahtlos weitergehen“, sagte Leag-Sprecher Thoralf Schirmer im Gespräch mit MAZonline. Zum Unfallhergang sagte er: „Der Mitarbeiter war auf dem Weg zum Arbeitsort in der bergmännischen Rekultivierung“, also dem Bereich, der nicht mehr abgebaggert wird, sondern wieder naturnah gemacht werden soll. Außerhalb der festen Wege gebe es auf dem dortigen Gelände schlammige Erde. „Der Fahrer fuhr auf einem befestigten Weg mit einem Universalbagger mit Langarm. Offensichtlich ist er mit einem Fahrwerk in den Schlamm gekommen“, so der Sprecher weiter. Daraufhin sei der Bagger an der Böschungskante vom Weg weg umgekippt und auf die Fahrerseite gefallen. „So ein Bagger wiegt 24 Tonnen“, erklärte Thoralf Schirmer auf Nachfrage.

Die Kriminalpolizei und das Landesamt für Bergbau und Geologie wurden hinzugezogen, um die Hintergründe des Arbeitsunfalls zu ermitteln. Der Mann stammte laut Polizei aus dem sächsischen Landkreis Bautzen.

> Weitere Polizeimeldungen aus Brandenburg und Berlin

Von Anna Ringle

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