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25 Gründe, warum die Einheit gut ist

MAZ-Spezial zum 3. Oktober 25 Gründe, warum die Einheit gut ist

Am 3. Oktober sind Ost- und Westdeutschland seit 25 Jahren wiedervereinigt. Wahrlich ein guter Grund zu feiern. Jeder hat seine eigenen, ganz persönlichen Gründe, warum er sich über die Einheit freut. Die MAZ hat 25 Gründe gefunden, warum die Einheit gut ist.

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Am 3. Oktober ist endlich zusammengewachsen, was zusammengehört.
 

Quelle: dpa

Potsdam.  Am 3. Oktober jährt sich die Wiedervereinigung zum 25. Mal. Mit Sicherheit gibt es noch einiges, was Ost und West trennt oder was bei der Vereinigung von DDR und BRD hätte besser laufen können. Aber die Wiedervereinigung ist vor allem eines – ein schöner Anlass zu feiern. Mit Sicherheit hat jeder seinen ganz eigenen, persönlichen Grund, warum die Einheit für ihn gut war.

Unabhängig davon haben wir 25 Gründe gefunden, die zeigen, dass die Wiedervereinigung richtig war.

1. Endlich können die Ossis die Welt entdecken! Bis Mallorca hat es inzwischen fast jeder geschafft. Ganz Süd- und Westeuropa, aber auch die nordischen Länder und die USA stehen hoch im Kurs. So ganz grenzenlos ist die Freiheit aber nicht. Sie reicht soweit wie das liebe Geld...

2. Weil es nun endlich kein Problem mehr ist, mit dem Zug durch Berlin zu fahren.

3. Weil man jetzt tolle Spaziergänge entlang der einstigen deutsch-deutschen Grenze machen kann.

4. Es gab sie auch im Osten, die verrückten FC-Bayern-Fans. Seit der Wende können Sie ihre Leidenschaft endlich offen leben. Selbst unter den Brandenburgern gibt es sie. Zum Beispiel die „Havelmacht 1995“- und in anderen etlichen Fanclubs.

5. In der Liebe war jetzt viel mehr möglich, denn die Paarungen Ostfrau-Westmann oder Ostmann-Westfrau haben mitunter ein erotischeres Potenzial als immer nur Ost-Ost und West-West.

6. Auch die Wessis kommen nun in den Genuss von Rotkäppchen-Sekt. 87 Prozent der Westdeutschen kennen die „Phantasie aus tausend Perlen“ - der TV-Werbung sei Dank.

7. Karl-Eduard von Schnitzler hat in der DDR-Fernsehsendung „Der schwarze Kanal“ vor dem „faulenden, parasitären Kapitalismus“ gewarnt. Nun kann sich jeder selbst eine Meinung Vom Westen bilden. Böse Überraschungen nicht ausgeschlossen.

8. Gute Bücher waren in der DDR sogenannte Bückware. Sie wurden hinterm Ladentisch gehortet und nur an besondere Kunden wie Freunde und Verwandte herausgerückt. „Vitamin B“ ist zwar auch heute noch wichtig, aber für Bücher braucht man es zum Glück nicht mehr.

9. Die Ossis haben endlich einiges von dem zu schätzen gelernt, was sie schon immer hatten. Beispiel Ketchup: Ein Leben ohne Werder-Ketchup ist laut einer nicht-repräsentativen MAZonline-Umfrage unter Kollegen, Verwandten und Bekannten einfach undenkbar.

10. Weil es Begrüßungsgeld gab…

11. .… auch für Babys

12. Ananas (aus der Büchse für 7 Mark) gab’s in der Durchschnitts-DDR-Familie höchstens zum Geburtstag. Kiwi, Kumquat und Co. kannte man gar nur vom Hörensagen. Die meisten Ossis sind froh über das große Obst- und Gemüseangebot heutzutage.

13. Weil das Ampelmännchen den Verkehr am allerbesten regelt. Die kleinen roten und grünen Gesellen wurden nach der Wende im gesamten Gebiet der ehemaligen DDR eingeführt und steht heute längst als das Symbol für Ostalgie.

14. Weil man das Geschenkpapier aus den Westpaketen nicht mehr aufbewahren und aufbügeln muss.

15. Gott sei Dank macht die Suche nach Gott nicht mehr verdächtig. Wie Nietzsches toller Mensch darf man laut fragen: „Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Gibt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht durch ein unendliches Nichts?“ Die eigene Wahrheit zu finden, ist die Kunst.

16. Weil der Osten einfach entdeckt werden muss. Der Harz, die Ostsee, das Elbsandsteingebirge – gut, dass man dafür nicht mehr über eine Grenze fahren muss.

17. Weil Opas alte Schwalbe nicht nur Kult, sondern auch ein beliebtes Sammlerobjekt ist.

18. Auch, wenn es gerade keinen ostdeutschen Erstligisten in der Bundesliga mehr gibt - der ostdeutsche Fußball hat der Bundesliga gut getan, und Ulf Kirsten, Michael Ballack sind nur zwei Beispiele- und was wäre der FC Bayern München heute ohne Matthias Sammer?

19. Weil die Exportschrankwand nach der Wende nicht mehr 10.000 Ostmark gekostet hat, sondern schon für 3000 Mark zu haben war.

20. Weil der Tortenguss jetzt richtig fest wird.

21. Weil man jetzt den Duft aus den Westpaketen jeden Tag im Supermarkt genießen konnte.

22. Weil man für Rindsrouladen nicht mehr anstehen braucht.

23. Weil jetzt jeder studieren kann, was er will und es jetzt keine zentrale Studienlenkung mehr gibt.

24. Weil es in der Disco keine 60/40-Regel mehr für die Schallplattenunterhalter mehr gibt.

25. Weil wir schon immer eins waren.

Von MAZonline

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