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Brandenburg 260 Hinweise zu totem Mann in Kiste
Brandenburg 260 Hinweise zu totem Mann in Kiste
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10:38 04.07.2017
Quelle: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt/dpa
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Vockerode

Ein Jahr nach dem Fund einer Leiche in einer Kiste in der Elbe gibt der Fall den Ermittlern in Sachsen-Anhalt weiter Rätsel auf. Mehr als 260 Hinweise zu dem Fall aus der Nähe von Dessau-Roßlau seien bislang eingegangen, teilt die Polizei mit. „Wir haben schon oft gedacht: Jetzt haben wir ihn“, sagt Sprecher Ralf Moritz. Doch trotz der vielen Hinweise habe sich die Identität des Mannes nicht klären lassen. Auch der Aufruf unter Erntehelfern in der nicht sehr weit entfernt gelegenen Brandenburger Spargelregion Beelitz habe keine zielführenden Hinweise gebracht.

Dieses auffällige Tattoo trug der Tote am Unterarm. Es zeigt den Vornamen Michaela. Quelle: Polizei Sachsen-Anhalt

Am 5. Juli 2016 hatte ein Paddler die Metallkiste mit dem Leichnam entdeckt. Die Ermittler gehen von einem Verbrechen aus. Zahlreiche Verletzungen deuten laut Polizei darauf hin, dass der Mann getötet wurde. Er hatte eine athletische Statur, war etwa 75 Kilo schwer und 1,80 Meter groß.

Mehrere auffällige Merkmale am Körper des Toten ließen die Ermittler zunächst davon ausgehen, die Identität des Mannes schnell klären zu können. Doch weder der auf den Unterarm tätowierte Name „Michaela“, noch ein Goldring am Ringfinger mit dem gleichen Namen brachte die Polizisten weiter. „Wir haben viele Hinweise herausgegeben - bislang ohne Erfolg“, sagt Moritz. Klar ist bislang nur, dass der Tote wahrscheinlich aus Südosteuropa stammt.

Das Opfer war athletisch gebaut, etwa 1,80 Meter groß, vermutlich aus Südeuropa – die Ermittler tappen noch immer im Dunkeln. Quelle: Polizei Sachsen Anhalt

Bereits im August 29016 veröffentlichten die Ermittler Zeichnungen, welche den Mann zeigen, später auch ein Foto. Auch Bilder des auffälligen Tattoos brachten kein Licht ins Dunkel.

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Von MAZonline/ dpa

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