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Brandenburg 40 junge Musiker beeindrucken beim Amadé
Brandenburg 40 junge Musiker beeindrucken beim Amadé
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10:46 11.10.2016
Das sind die
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Brandenburg/H

Die jüngste Musikerin war elf Jahre alt. So wie die kleine Chenxi Gu, die auf der Bühne im großen Saal des Brandenburger Theaters am Klavier unter anderem Mozart spielte, gaben alle 40 Teilnehmer beim Amadé-Musikwettbewerb am Samstagnachmittag ihr bestes. Und das konnte sich wirklich hören lassen. Dennoch hatte es die achtköpfige Jury bei der Auswahl der Preisträger dieses Jahr nicht ganz leicht. Denn erstmals wurde beim Amadé-Wettbewerb weder das Alter der Teilnehmer vorher bekannt gegeben, noch, wie lange sie schon Musikunterricht hatten. Bewertet werden sollten nur die Bühnenpräsenz und die instrumentalen und sängerischen Leistungen. Und so mussten sich die Jüngsten mit den älteren und weitaus erfahreneren Musikern vergleichen lassen.

Im Jahr 2006 jährte sich der Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart zum 250. Mal. Sozusagen als Geburtstagsgeschenk für den Komponisten fand damals der Amadé-Musikwettbewerb zum ersten Mal statt. Seitdem präsentieren sich alle zwei Jahre junge Musiktalente. Bewerben können sich ausschließlich Laienmusiker, die Schüler an einer Brandenburger Musikschule sind. So hoch wie dieses Jahr sei die Teilnahme noch nie gewesen, freute sich Bernd Heese, Leiter der Städtischen Musikschule Vicco von Bülow. In den Kategorien „Solo“ und „Ensembles“ wurden jeweils drei Preise vergeben. Die Sponsoren der Preise gratulierten den jeweiligen Gewinnern bei der Preisverleihung persönlich.

Egal, ob Musiker oder Jury-Mitglied – es war für alle ein langer und aufregender Tag. Bereits mittags um 13 Uhr begannen die Darbietungen der Solomusiker und –sänger. Ab 16 Uhr präsentierten sich dann die Ensembles. Wie groß ihre Begeisterung für die Musik ist, bewiesen einige Musiker durch Mehrfachauftritte in verschiedenen Ensembles. So konnte die Pianistin Pauline Imme (16) zusammen mit Carl Christian Bleick (15) im Klavier-Duo mit Rachmaninows Walzer op. 11 Nr. 4 überzeugen. Die beiden erhielten den ersten Preis für ihre Ensembleleistung. Den zweiten Preis machte Pauline dann mit der Mozart-Sonate eMoll Nr. 21 KV 304 gemeinsam mit der Geigerin Eva Katharina Inselmann (18), die ebenfalls mehrfach aufgetreten ist. Den ersten Preis als Solist gewann der Geiger Richard Harms (16) mit der „Romance“ von Antonin Dvorak.

Vermutlich wird Erste-Preisträger Carl Christian Bleick die Musik später einmal nicht zum Beruf machen. Er interessiert sich für Informatik. „Aber ich habe ja noch viel Zeit für diese Entscheidung“, sagt er. „Das Üben sei zwar anstrengend, aber es macht auch einfach viel Spaß.“ Das sieht Richard Harms genauso, der sich vorstellen könnte, Lehrer zu werden. Und Eva Katharina Inselmann wird voraussichtlich Medizin studieren. „Aber ich werde auf jeden Fall weiter Geige spielen“, sagt die junge Frau, die im Kammerorchester der Musikschule mitspielt, ebenso wie Richard Harms.

So sehen Sieger aus: „Gewonnen haben alle, die am Musikwettbewerb teilgenommen haben“, stellte Bernd Heese Samstagabend bei der feierlichen Preisverleihung fest. Deshalb wurden alle Teilnehmer einzeln auf die Bühne gerufen. Jeder bekam eine Teilnahmeurkunde und einen Blumenstrauß überreicht und einen herzlichen Applaus. Die jungen Musiktalente freuten sich sichtlich über diese öffentliche Würdigung ihrer Anstrengungen. Musikalisch umrahmt hat die Preisverleihung das Kammerorchester der Musikschule unter der Leitung von Iris Simone Au.

Von Ann Brünink

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