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5 Fragen, 5 Antworten zur Grünen Woche

Wichtige Informationen auf einen Blick 5 Fragen, 5 Antworten zur Grünen Woche

Mehr als 1600 Aussteller aus aller Herren Länder, hunderte Events und Probierstände und etwa 420.000 Besucher – bei all den Informationen zur Internationalen Grünen Woche, die am Freitag in Berlin startet, kann man schon mal den Überblick verlieren. Deshalb haben wir hier das Wichtigste zum ersten Highlight im Messejahr für Sie zusammengetragen.

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Gastronomen aus dem Havelland im Kochstudio der ProAgro (2015).

Quelle: FOTO: Uwe Hoffmann

Berlin. Sie ist Fachmesse und Publikumsmagnet, Handelsplattform und Forum in einem: die Internationale Grüne Woche. Die wichtigste Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau öffnet am Freitag wieder ihre Pforten. Rund 420.000 Besucher werden bis zum 24. Januar erwartet. Damit Sie in den Messehallen unter dem Funkturm nicht den Überblick verlieren, beantwortet die MAZ die wichtigsten Fragen zur 81. Grünen Woche.

Was wird mir auf der Grünen Woche geboten?

Mehr als 1600 Aussteller aus der ganzen Welt präsentieren sich und ihre Produkte. Von Essigen und Ölen aus Ägypten über kroatische Milchprodukte bis hin zur Zucchini aus der Mark Brandenburg gibt es hier alles, was das Genießerherz begehrt. Die Besucher erwarten zudem zahlreiche Events, darunter ein Showprogramm mit Araber-Berberpferden, eine Rinderschau und die große Parade von mehr als 100 Produktköniginnen. Wem das noch nicht reicht, der kann sich beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft informieren, eine Deutschlandtour unternehmen oder der Fischhalle einen Besuch abstatten.

1926 fand die erste Grüne Woche statt. Auf 7000 Quadratmetern Messefläche fanden sich damals 50.000 Besucher ein.

Ihren Namen verdankt die Messe den grünen Lodenmänteln der Forst- und Landwirtschaftsarbeiter.

Proteste unter dem Motto „Wir haben es satt!“ begleiten die Veranstaltung seit einigen Jahren. Aktivisten demonstrieren gegen Massentierhaltung und fordern eine Agrarwende.

Die 81. Grüne Woche findet in den Messehallen am Messedamm 22 in Berlin statt. Parkplätze sind knapp, Besucher sollten daher mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.

Die Hallen öffnen vom 15. bis 24. Januar 2016 jeweils 10 bis 18 Uhr. Verlängerte Öffnungszeiten gibt es am 16., 22. und 23. Januar, dann jeweils 10 bis 20 Uhr.

Karten gibt es unter

www.gruene-woche.de und an den Tageskassen. Die Tageskarte kostet 14, ermäßigt 10 Euro. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.


Was sind die wichtigen Themen der Messe?

Drei Aspekte fallen im Programm besonders ins Auge: Zum einen gibt es innerhalb der Messe eine Sonderschau unter dem Motto „Eine Welt ohne Hunger ist möglich“. Der anhaltende Trend „bio-öko-fair“ beschäftigt Konsumenten und Erzeuger gleichermaßen – die Halle 1 setzt sicht ausschließlich mit diesem Themenbereich auseinander. Und schließlich feiern die deutschen Brauer den 500. Geburtstag des deutschen Reinheitsgebotes. Ihre Sonderschau und den Probiermarkt finden Besucher in Halle 12.

Wie präsentiert sich mein Bundesland Brandenburg?

Brandenburg beteiligt sich an der Verbrauchermesse mit einem eigenen Ausstellungsbereich. In der Messehalle 21 A will das Land die Chance nutzen, die strukturelle Vielfalt der Agrarwirtschaft in den ländlichen Räumen sichtbarzumachen. 81 regionale Marktstände sind aufgebaut, ein gläsernes Kochstudio und der traditionelle Brandenburg-Tag am 18. Januar gehören zu den Highlights. Nur wenige Schritte entfernt liegt die Halle, in der sich das diesjährige Partnerland der Grünen Woche präsentiert.

Dicht gedrängt

Dicht gedrängt: Die Brandenburghalle ist nicht nur bei den Märkern sehr beliebt.

Quelle: Cornelia Felsch

Über welches Partnerland kann ich mich informieren?

Seit 2005 gibt es jährlich ein offizielles Partnerland der Messe. In diesem Jahr ist es das nordafrikanische Königreich Marokko. Datteln, Pflaumen und Honig zaubern einen Hauch von orientalischem Flair auf die Zunge; die engen Gassen eines Basars in der Hauptstadt Rabat mit seinen Gewürzständen sind mit dem Duft von Oliven, Rosenwasser und Tomaten auf einmal auch in Berlin vorstellbar.

Wie verhält sich Russland?

Hatte das flächenmäßig größte Land der Welt im letzten Jahr noch die größte ausländische Beteiligung auf der Grünen Woche, wird es in diesem Jahr aller Voraussicht nacht gar nicht vertreten sein. Gründe für das Fernbleiben Russlands seien nicht bekannt, so ein Messe-Sprecher: „Sie haben sich schlicht und einfach nicht angemeldet.“ Wegen der Krimkrise hat die EU Sanktionen gegen Russland verhängt, die auch ein Handelsembargo für die Landwirtschaft beinhalten.

Von Saskia Popp

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