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550 Flüchtlinge noch in dieser Woche erwartet

Asyl in Brandenburg 550 Flüchtlinge noch in dieser Woche erwartet

Erneut werden Flüchtlinge noch in dieser Woche nach Brandenburg kommen. Knapp 550 Neuankömmlinge erwartet die Region Berlin-Brandenburg bis Freitag. Sie kommen mit dem Zug aus Bayern. Ein Großteil wird auf Potsdam und Eisenhüttenstadt verteilt. Unterdessen können freiwillige Helfer in einem neuen Onlineforum informieren, wie und wo sie helfen können.

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Quelle: dpa

Brandenburg. Für die Region Berlin-Brandenburg werden bis Freitag etwa 550 weitere Flüchtlinge erwartet. Der Platz in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Eisenhüttenstadt wird zunehmend knapp.

Rund 100 Asylbewerber aus Bayern seien für Freitagnacht in Potsdam angekündigt worden, sagte der Sprecher des Innenministeriums Ingo Decker am Donnerstag auf Anfrage. Sie werden mit Bussen anreisen und sollen zunächst in einem ehemaligen Ministerium in Potsdam unterkommen.

HIER lesen, wie die Flüchtlinge in Potsdam leben>>

Am Freitagvormittag komme voraussichtlich ein Zug mit etwa 450 Menschen auf dem Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld an. Etwa 200 bis 250 Menschen gehen dann weiter in die Zentrale Aufnahmestelle nach Eisenhüttenstadt.

Um die zu entlasten, werden zügig syrische Flüchtlinge auf die Landkreise und kreisfreien Städte verteilt, bevor sie ihren Asylantrag gestellt haben. Zuvor wurden sie nach den Angaben lediglich registriert und medizinisch untersucht. „Wir brauchen Platz in der Einrichtung“, sagte Decker zu dem Vorgehen. Die Bürgerkriegsflüchtlinge könnten ihre Anträge auch an anderen Orten stellen.

Die Kapazität in Eisenhüttenstadt von theoretisch 4000 Plätzen sei fast ausgereizt, sagte Decker. Etwa 60 Prozent der dort erfassten 3650 Flüchtlinge seien in Zelten und Hallen untergebracht.

Der Brandenburger CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt hat unterdessen unter der Internet-Adresse www.fluechtlingshelfer.net ein Onlineforum eingerichtet. Flüchtlingshelfer können sich dort informieren, wenn sie helfen wollen. Patzelt hatte vor einem Jahr angeregt, Flüchtlinge auf freiwilliger Basis auch in Privatwohnungen unterzubringen. Dafür erhielt er Zuspruch, aber auch Morddrohungen. Er nahm selbst zwei Afrikaner auf.

Brandenburg rechnet in diesem Jahr bislang mit rund 25 000 Flüchtlingen und Asylbewerbern. Möglicherweise könnten es sogar 30 000 werden.

Von MAZonline

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