Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
65-jähriger Vierlingsmutter geht es gut

Berlin: Babys werden von Ärzten über Magensonde versorgt 65-jähriger Vierlingsmutter geht es gut

Die Vierlinge der 65-jährigen Annegret R. sind noch ganz zierlich und zerbrechlich. Sie werden im Krankenhaus rund um die Uhr von einem Spezialteam versorgt. Muttermilch gibt es über eine Magensonde. Die Skandalmutter hat sich von der Geburt inzwischen gut erholt. Ob die Kinder bleibende Schäden haben, ist weiter fraglich.

Voriger Artikel
Samba in Berlin beim Karneval der Kulturen
Nächster Artikel
Rechtsextreme mobilisieren gegen Asylheime

Annegret R. hat sich von ihrer Vierlingsgeburt gut erholt.

Quelle: dpa

Berlin. Die 65-jährige Annegret R. aus Berlin hat sich schon jetzt von ihrer Vierlingsgeburt gut erholt. Ihre Babys kamen per Kaiserschnitt. „Mir geht es so weit auch gut“, sagte sie der „Bild am Sonntag“.

Die Frühchen, die zwischen 655 und 960 Gramm schwer sind, werden derzeit im Krankenhaus versorgt. „Ich bin jeden Tag bei ihnen, alle hier kümmern sich ganz liebevoll und versorgen die Kleinen sehr gut“, sagte die Berlinerin, die jetzt 17-fache Mutter und siebenfache Großmutter ist. Ihr ältestes Kind ist bereits 44 Jahre alt. Schon mit 55 Jahren stand Annegret im Rampenlicht. Dort wurde sie mit ihrer kleinen Lelia schwanger – auf natürlichem Wege.

So heißen die vier Babys

Insgesamt 14 Wochen kamen die Kinder zu früh auf die Welt. Das Berliner Krankenhaus, in dem sie geboren wurden, schätzt die Überlebenschancen der Vierlinge als gut ein. Sie werden in einem Brutkasten versorgt und rund um die Uhr von Spezialisten betreut, müssen derzeit über eine Magensonde mit Muttermilch ernährt werden. Sie sind zart und zerbrechlich. Inzwischen haben sie sogar Namen: Neeta, Dries, Bence und Fjonn.

Ob sie allerdings gesund die Klinik verlassen werden, ist bisher fraglich. Häufig tragen Neugeborene, die in diesem Stadium geboren werden, Langzeitschäden davon. Es können Behinderungen auftreten, aber auch chronische Krankheiten.

Unverantwortliche Schwangerschaft mit Risiken

Die Schwangerschaft von Annegret R. sorgte im April bundesweit für Aufsehen und auch Kritik. Die Lehrerin hatte sich in der Ukraine aus Eizell- und Samenspenden im Labor gezeugte Embryonen einpflanzen lassen. Mediziner kritisierten die Entscheidung. Sie sei riskant und gefährlich für Mutter und Kinder. Viele Zuschauer und Leser warfen der 65-Jährigen Verantwortungslosigkeit vor.

Von MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ärzte mit Entwicklung zufrieden

Noch sind sie im Krankenhaus - aber die Vierlinge der 65-jährigen Annegret R. (65) aus Berlin machen sich gut. Die Mutter besucht sie täglich, die Ärzte sind zufrieden mit dem Mini-Quartett, das in der Frühchenstation der Charité versorgt wird. Auch das Sorgenkind scheint über den Berg.

mehr
Mehr aus Brandenburg

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg