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Brandenburg 7800 Brandenburger sterben jährlich an Krebs
Brandenburg 7800 Brandenburger sterben jährlich an Krebs
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13:58 22.02.2017
Ein Mitarbeiter zeigt im Institut der Pathologie der Universitätsklinik Charité in Berlin an einem Computerbildschirm auf eine Darstellung einer eingescannten Probe eines Stück Gewebes aus dem Dickdarm, das bei einer Operation für eine Krebstherapie entnommenen wurde. Quelle: dpa
Potsdam

Rund 80.000 Brandenburger erhielten in den vergangenen zehn Jahren die Diagnose Krebs: 7800 Menschen sterben jährlich an dieser Krankheit. Rechtzeitig erkannt liegt die 5-Jahres-Überlebensrate nach Angaben des Gesundheitsministeriums bei mehr als 80 Prozent.

Die häufigste Krebs-Neuerkrankung war bei Frauen Brustkrebs (29,4 Prozent) und bei Männern Prostatakrebs (20,9 Prozent). Frauen starben zumeist an Brust-, Lungen- oder Darmkrebs. Bei Männern wurde der Krebstod meist durch Erkrankungen der Lunge, des Darms oder der Prostata verursacht. Das geht aus einem Datenblatt des Gemeinsamen Krebsregisters Berlin-Brandenburg hervor, das das Gesundheitsministerium am Mittwoch veröffentlicht hat.

Die Onkologie, also das Teilgebiet der Medizin, das sich mit Tumorerkrankungen befasst, ist Thema des 5. Brandenburger Krebskongresses. Er findet am 24. und 25. Februar 2017 in Potsdam unter dem Motto „Onkologie im Land Brandenburg – gut versorgt in jeder Lebensphase“ statt. Der Brandenburger Krebskongress findet seit 2009 alle zwei Jahre in Potsdam statt.

Diana Golze: Austausch zwischen Fachärzten und Hausärzten fördern

Gesundheitsministerin Diana Golze (Die Linke) sagte am Mittwoch in Potsdam: „Der Brandenburger Krebskongress unterstützt den Erfahrungsaustausch zwischen den onkologisch tätigen Ärzten und den niedergelassenen Hausärzten. Einen weiteren wichtigen Beitrag leistet das neu errichtete Klinische Krebsregister für Brandenburg und Berlin.“ Dieses liefere Ärzten, aber auch der Forschung wertvolle Daten und Erkenntnisse zu Diagnose, Behandlung, Heilungsprozessen und zu Rückfällen und mache damit die erfolgversprechendste Krebsbehandlung für alle sichtbar, so Golze.

Die Länder Brandenburg und Berlin haben im vergangenen Jahr ein gemeinsames klinisches Krebsregister geschaffen. Trägerin des bundesweit einzigen länderübergreifenden klinischen Krebsregisters ist die „Klinisches Krebsregister für Brandenburg und Berlin gGmbH“, eine Tochtergesellschaft der Landesärztekammer Brandenburg, mit Sitz in Cottbus.

In Brandenburg gibt es bereits seit 1995 eine flächendeckende klinische Krebsregistrierung, die alle Daten zur Diagnose, Therapie und Nachsorge von Tumorerkrankungen erfasst. Im Land gibt es fünf onkologische Schwerpunktzentren in Cottbus, Frankfurt (Oder), Neuruppin, Potsdam und Schwedt/Oder und 70 Selbsthilfegruppen für Krebskranke und ihre Angehörigen.

Von dpa

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