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Brandenburg A10: Verkehr rollt in Richtung Frankfurt (Oder)
Brandenburg A10: Verkehr rollt in Richtung Frankfurt (Oder)
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16:16 28.04.2016
Straßenbaufahrzeuge am Donenrstag auf der (noch) gesperrten Seite der A 10. Quelle: dpa
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Potsdam

Nach dem Brand eines Gefahrgut-Transporters auf der A10 rollt der Verkehr auf dem südlichen Berliner Ring in Richtung Frankfurt (Oder) wieder. Allerdings gilt an der Unfallstelle in der Nähe des Autobahndreiecks Nuthetal vorerst eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 Kilometer pro Stunde, wie ein Polizeisprecher sagte.

Die Gegenfahrbahn in Richtung Magdeburg ist vermutlich noch bis zum Donnerstagabend gesperrt. Der Verkehr wird bis dahin weiter umgeleitet. Der Gefahrengut-Unfall am Dienstag gilt als einer der schwersten auf Brandenburgs Straßen.

Erneuerung des Autobahnbelages am Donnerstagvormittag. Quelle: dpa

Dort muss ein Teil des Straßenbelags ausgebessert werden. Nach Angaben des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg werden etwa 200 bis 300 Quadratmeter Asphalt ersetzt.

Am Unfallort hatten sich am Dienstag giftige Dämpfe gebildet. Aus dem Löschwasser der Feuerwehr und den ausgelaufenen Chemikalien habe sich Fluorwasserstoff gebildet, hieß es. Das Gas kann tödlich sein, wenn man zuviel davon einatmet.

Gefahr für Anwohner habe jedoch nicht bestanden, hieß es vom Landkreis. Vier Einsatzkräfte, die zunächst ohne Atemmasken und Schutzanzüge am Unfallort waren, hätten vorübergehend unter Brechreiz, Schwäche und Hautrötungen gelitten. Etwa 90 Einsatzkräfte seien vorsorglich untersucht worden; Verletzte habe es unter ihnen nicht gegeben.

Von MAZonline

Dass Flusssäure tödlich sein kann, ist bekannt, aber mit welchem Teufelszeug es die Feuerwehrleute, Polizisten und im Stau wartenden Autofahrer am Dienstag beim Lkw-Brand auf der A10 genau zu tun hatten, wussten sie erst spät – das hatte Folgen.

28.04.2016

Alexander Trenn ist der Chemie-Experte der Brandenburger Landesfeuerwehr. Auch beim brennenden Gefahrguttransporter auf der A 10 war der 40-Jährige im Einsatz. Mit der MAZ sprach Trenn über die Lage vor Ort, die Gefahren und die Auswirkungen.

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Vor dem Landgericht Neuruppin muss sich eine 74-jährige Frau aus Göttingen verantworten. Erna F. soll vor 41 Jahren in Schwedt ihren achtjährigen Sohn getötet haben. Damals war der Fall als Unglück zu den Akten gelegt werden. 2009 hatte ein anonymer Tippgeber Erna F. bei der Staatsanwaltschaft des Mordes beschuldigt.

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