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Ab 15. Juli: Tierfreunde starten Volksbegehren

Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg Ab 15. Juli: Tierfreunde starten Volksbegehren

Das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg gibt nicht auf: Mit einem Volksbegehren, das am 15. Juli startet, will das Bündnis weitere Großmastanlagen verhindern und eine artgerechte Haltung von Tieren erreichen. Doch die Hürden sind hoch, und die Politik ist nicht auf der Seite der Tierfreunde.

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Die Gegner der Massentierhaltung in Brandenburg starten ein Volksbegehren.

Quelle: dpa

Potsdam. Die Gegner der Massentierhaltung geben nicht auf: Mit einem Volksbegehren wollen sie weitere Großmastanlagen für Geflügel und Schweine verhindern und eine artgerechte Tierhaltung erreichen. Am Sonnabend stellte das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg, dem mehr als 40 Organisationen angehören, in Potsdam seine nächste Kampagne vor.

Am 15. Juli soll das Volksbegehren dann starten. „Es wird bürgerfreundlich, unbürokratisch und bunt - eine Mitmach-Kampagne für alle, die unsere Ziele unterstützen“, teilte Leiter Jens Martin Rode mit. Erstmals könnten die Brandenburger dabei online die Unterlagen zur Briefwahl anfordern.

Mit einer entsprechenden Volksinitiative, die 34 000 Menschen unterschrieben hatten, war das Aktionsbündnis im Landtag an der rot-roten Regierungsmehrheit gescheitert. Nun sollen die Forderungen im zweiten Schritt mit einem Volksbegehren durchgesetzt werden. Bestätigung und Ansporn dafür sei ein neues Gutachten zur Nutztierhaltung, erklärte Bündnissprecher Michael Wimmer. Die Autoren formulierten darin erstmals wissenschaftlich fundierte Leitlinien und Empfehlungen.

Damit das Volksbegehren erfolgreich ist, müssen mindestens 80 000 Bürger ab 16 Jahren innerhalb von sechs Monaten unterschreiben. Sollte dies erreicht werden, muss sich der Landtag erneut mit dem Anliegen befassen.

Pro & Contra: Braucht Brandenburg eine Agrarwende?

Von MAZonline

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