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Brandenburg Abiturnoten: Brandenburg an zweitbester Stelle
Brandenburg Abiturnoten: Brandenburg an zweitbester Stelle
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15:51 17.11.2015
Brandenburger Abiturienten erreichen einen Schnitt von 2,3 – und liegen damit im bundesweiten Vergleich auf Platz 2. Quelle: dpa
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Potsdam

Mit einem Notendurchschnitt von 2,31 sind Brandenburgs Abiturienten die zweitschlausten im ganzen Land. Die schlauesten Absolventen hat Thüringen. Geht man nach den Abiturnoten im Jahr 2013/14, kamen die Schüler der Gymnasien, integrierten Gesamtschulen und beruflichen Schulen im Freistaat Thüringen auf einen Durchschnitt von 2,16. Das teilte die Konferenz der Kultusminister (KMK) am Dienstag in Berlin mit. Auf dem dritten Platz liegt Bayern mit einem Notenschnitt von 2,33.

156 Abiturienten legten in Brandenburg glatte Eins hin

Schlusslicht ist Niedersachsen: Die Abiturienten in dem Bundesland liegen mit einem Schnitt von 2,61 auf dem letzten Platz. Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz landeten mit 2,54 ebenfalls am Ende des Rankings. Hier und in Nordrhein-Westfalen schafften jeweils eine Handvoll Schüler das Kunststück, mit 4,0 das Abitur gerade noch zu bestehen.

Rund 2,9 Prozent der Thüringer Abiturienten haben einen Einser-Schnitt - und sind auch hier im Ranking ganz vorn, dicht gefolgt von Brandenburg. Hier haben 2014 156 Schüler ihr Abitur mit der Traumnote 1,0 bestanden (2,25 Prozent). Mecklenburg-Vorpommern verbucht einen eher traurigen Rekord: 6,5 Prozent der Schüler hatten das Abitur nicht bestanden. Insgesamt waren in Deutschland im vergangenen Schuljahr rund 335 000 Schüler zu der Abschlussprüfung angetreten.

Kuschelnoten für die Thüringer?

Bereits in den Vorjahren hatte sich Abi-Spitzenreiter Thüringen mit großem Vorsprung den ersten Platz gesichert. Den Verdacht, dass in dem Bundesland Kuschelnoten verteilt werden, wies Bildungsministerin Birgit Klaubert (Linke) zurück. Auch in bundesweiten Studien ohne Notenvergleich hätten Thüringer Schüler in den Vorjahren mehrfach vordere Plätze belegt. Klaubert: „Das Thüringer Schulsystem setzt auf Leistung und belohnt sie auch.“

Immer wieder war der Vergleich der Durchschnittsnoten in die Kritik geraten, weil die Abiturprüfungen in jedem Bundesland unterschiedlich sind. Im Juni beschloss die KMK, dass die Bundesländer ab 2017 auf einen gemeinsamen Aufgabenpool in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch zugreifen können. Die Standards sicherten langfristig ein gemeinsames Leistungsniveau. Ein bundesweites Zentralabitur soll es aber auch in Zukunft nicht geben.

Von MAZonline

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