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Acht Weltpremieren in Cottbus

Festival des osteuropäischen Films Acht Weltpremieren in Cottbus

Am Dienstag beginnt das Festival des osteuropäischen Films in Cottbus. Die 27. Auflage vom 7. bis 12. November zeigt rund 200 Filme aus 42 Ländern.

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Szene aus „Die Kunst der Liebe“ von Maria Sadowska.

Quelle: Be For Films

Cottbus. Serbische Martial-Arts-Kämpfer, polnische Sexual-Aufklärerinnen und tschechische Kriegsflüchtlinge – das sind nur einige der Charaktere, die von Dienstag an die Leinwände in Cottbus beherrschen. Bis Sonntag bringt dort das Festival für Osteuropäischen Film in seiner 27. Ausgabe rund 200 Filme aus 42 Ländern zur Aufführung.

Drei Wettbewerbe um die Lubina

In drei Wettbewerben konkurrieren Kurz-, Jugend- und Spielfilme um die Preisskulptur Lubina. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht der Spielfilmwettbewerb, bei dem zwölf Filme aus 16 Koproduktionsländern die Vielfalt osteuropäischen Kinos widerspiegeln und unterschiedliche Menschen schonungslos porträtieren: Den nicht altern wollenden Fotografen aus der Ukraine genauso wie die überforderte Mutter aus der polnischen Provinz oder die slowenische Mittelschichtfamilie bei ihrem sozialen Abstieg. Vom Roadmovie über Thriller bis zum Sozialdrama präsentieren Altmeister und Debütanten einen Genre-Mix. Und mit dem Familiendrama „Der Granatapfelgarten“ mischt sogar erstmals ein Film aus Aserbaidschan mit.

Heimatreihe Domownja

Im trinationalen „U18 Wettbewerb Jugendfilm“ buhlen neun Beiträge aus Polen, der Tschechischen Republik und Deutschland um die Gunst des jungen Publikums. Mit dabei das ergreifende Scheidungsdrama „Nina“ von Juraj Lehotsky. Die zwölfjährige Nina steht im Mittelpunkt einer auseinanderbrechenden Familie. Beeindruckt zeigte sich das polnische Publikum von Maria Sadowskas „The Art of Loving“. Das Biopic hat in unserem Nachbarland allein am Eröffnungswochenende mehr als eine Viertel Million Menschen in die Lichtspielhäuser gezogen. In Cottbus ist die Produktion neben drei anderen polnischen Beiträgen in der Reihe „Nationale Hits“ zu sehen. Die Reihe „Heimat – Domownja“ hat traditionell einen Platz im Programm: Sie huldigt in diesem Jahr dem sorbischen Dichter und Publizisten Jurij Koch und beleuchtet das Filmschaffen in der gesamten Lausitz mit Beiträgen zu sorbischen und regionalen Themen.

Festival-Karten in der Stadthalle, Berliner Platz 6, 03046 Cottbus, außerdem online unter: www.reservix.de. In allen Spielstätten sind außerdem vor Vorstellungsbeginn Karten erhältlich. Weitere Infos zu Festival und Rahmenprogramm unter: www.filmfestivalcottbus.de

Von Barbara Breuer

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