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AfD-Politikerin fällt auf „Postillon“-Beitrag rein

Beatrix von Storch und die Satire AfD-Politikerin fällt auf „Postillon“-Beitrag rein

Deutsche Nationalmannschaft adé, willkommen EU-Mannschaft. Eine Vorstellung, die Berlins AfD-Chefin Beatrix von Storch so gar nicht in den Kram passt. Sie sorgte in der Debatte um Gauland mit einem wirren Post für Aufsehen, legte sogar noch einmal nach. Dabei war sie einem Satire-Beitrag aufgesessen.

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Satire liegt Beatrix von Storch offenbar nicht.

Quelle: dpa-Zentralbild

Berlin. Nach dem Wirbel um die Äußerungen von Brandenburgs AfD-Chef Alexander Gauland sorgt nun die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch für Kopfschütteln. Erst warf die Europaparlamentarierin Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, sie wolle die Nationalstaaten abschaffen und „in der EU auflösen“. Von Storch schlussfolgerte, dann werde es in Zukunft auch keine Fußball-Europameisterschaften mehr geben, sondern „nur noch EU-Bundesliga“. Dann empörte sich die AfD-Politikerin am Dienstag auf ihrer Facebook-Seite darüber, dass die von ihr geäußerten Vorwürfe gegen Merkel von einigen Medien als „wirr“ bezeichnet worden waren. Nun ist klar, wie es zu dem Beitrag kam.

AfD-Politikerin sitzt Satire auf

Offenbar war Beatrix von Storch, Mitglied des EU-Parlaments, einem Satire-Beitrag aufgesessen. „Und anders als Sie, wollen wir die Fußball-EM auch nicht abschaffen, sondern auch künftig gegen Italien und Spanien spielen, statt einer gemeinsamen EU-Mannschaft“, warf die Politikerin in ihrem Social-Media-Post der Kanzlerin Angela Merkel vor. „Der Postillon“ hatte bereits Anfang des vergangenen Jahres die Meldung „Fußball-Nationalmannschaften werden durch gemeinsames EU-Team ersetzt“ herausgegeben. Die Neuigkeit des „Tages“ oder vielmehr der letzten beiden Jahre also, die von Storch gar nicht gefiel und letztlich auch den „wirren“ Post erklärt. Die Reaktion auf die Gauland-Boateng-Debatte durch die AfD-Politikerin sorgt im Netz nun für viel Spott.

AfD-Vize Alexander Gauland hatte einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, weil er in einem Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ mit Blick auf Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng gesagt hatte: „Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben.“

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Von MAZonline und dpa

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