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AfD erklärt Gaulands Kandidatur in Frankfurt (Oder)

„Er hat sich breitschlagen lassen“ AfD erklärt Gaulands Kandidatur in Frankfurt (Oder)

Nein, in Frankfurt (Oder) werde er nie antreten, so Brandenburgs AfD-Chef Alexander Gauland im September. Eine Kandidatur würde nur dort Sinn machen, wo er wenigstens die Hauptstraßen mit Namen kenne, erklärte er. Es kam anders. Die AfD erklärt nun, wie es zu dem Umschwung kam.

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Quelle: dpa

Potsdam/ Frankfurt (Oder). Die Brandenburger AfD hat die Entscheidung von Landeschef Alexander Gauland verteidigt, entgegen früheren Beteuerungen doch im Osten des Landes als Direktkandidat bei der Bundestagswahl anzutreten. “Er wurde eindringlich gebeten von den Keisverbänden Frankfurt (Oder) und Oder-Spree», sagte Parteisprecher Kai Gersch am Montag. “Da hat er sich dann breitschlagen lassen.“ Gauland selbst äußerte sich zunächst nicht zu seiner Kandidatur.

Der 75-Jährige lebt in Potsdam und hatte noch Ende September erklärt, er werde niemals in Frankfurt (Oder) antreten. Eine Kandidatur würde nur dort Sinn machen, wo er wenigstens die Hauptstraßen mit Namen kenne. Auch mit Blick auf sein Alter erklärte er damals, erst im Frühjahr über eine mögliche Kandidatur für den Bundestag entscheiden zu wollen.

Frankfurt (Oder) gilt als eine Hochburg der AfD in Brandenburg. Bei der Landtagswahl 2014 hatte die Partei dort knapp 20 Prozent geholt. “Man möchte schon dort antreten, wo man gute Aussichten hat»“, sagte Gersch. Entscheidend sei jedoch der dringende Wunsch der Kreisverbände gewesen.

Von Klaus Peters

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