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Brandenburg Alexander Gauland liebäugelt mit Bundestag
Brandenburg Alexander Gauland liebäugelt mit Bundestag
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12:02 25.03.2016
Alexander Gauland. Quelle: dpa
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Potsdam

AfD-Landes- und Fraktionschef Alexander Gauland will im kommenden Jahr vom Brandenburger Landtag ins Bundesparlament wechseln. “Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich noch einmal Lust auf den Bundestag habe“, sagte Gauland am Donnerstag dem Sender RBB. Er wolle sich aber endgültig erst dann entscheiden, wenn seine Partei die Liste für die Bundestagswahl aufstelle. Voraussetzung sei auch, dass seine Gesundheit mitspiele.

Der 75-Jährige war 40 Jahre lang Mitglieder der CDU und dann im Herbst 2014 als Fraktionschef der AfD in den Landtag eingezogen. Dort sorgte er mit seinen Äußerungen zur Asylpolitik schon mehrmals für Eklats.

AfD-Chef gehörte 40 Jahre der CDU an

Die AfD („Alternative für Deutschland”) wurde am 6. Februar 2013 gegründet — vor allem aus Protest gegen die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betriebene Euro-Rettungspolitik. Der AfD-Landesverband Brandenburg existiert seit April 2013.

Bei der Bundestagswahl 2013 scheiterte die AfD knapp mit 4,7 Prozent.

7,4 Prozent erreichte die Partei im Mai bei der Europawahl und kam so ins Brüsseler Parlament. Dort ist sie unter anderem mit ihrem Bundeschef Bernd Lucke und dem ehemaligen Industriemanager Hans-Olaf Henkel vertreten.

In Sachsen war die AfD vor zwei Wochen erfolgreich. 9,7 Prozent konnte sie aus dem Stand einfahren. Vor allem in den Grenzregionen zu Tschechien und Polen räumte sie ab.

Alexander Gauland, Brandenburgs AfD-Landeschef, wurde 1941 in Chemnitz geboren. Nach dem Abitur 1959 flüchtete er in die Bundesrepublik.

40 Jahre lang war der Wahl-Potsdamer Mitglied der CDU. Der Jurist arbeitete in den 70er-Jahren im Bundespresseamt. 1987 wurde er Staatssekretär in der hessischen Staatskanzlei.

Von 1991 bis 2005 war Gauland Herausgeber der MAZ. Danach ist er weiter als Publizist tätig, unter anderem für den Tagesspiegel.

Von MAZonline

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