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Kandidaten-Übersicht zur Landratswahl

Wahl im Havelland am 10. April Kandidaten-Übersicht zur Landratswahl

Der Andrang ist groß. Acht Kandidaten wollen Nachfolger von Burkhard Schröder (SPD) und damit neuer Landrat im Havelland werden. Am Sonntag wird gewählt. Unter den Kandidaten sind unter anderem ein umstrittener Piraten-Politiker, ein AfD-Politiker, dem ein gutes Ergebnis zugetraut wird und erfahrene Politiker aus dem Landkreis. Wir stellen alle vor.

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An diesem Sonntag erwartet das Havelland eine spannende Landratswahl.

Quelle: dpa

Falkensee. Am 10. April sind im Landkreis Havelland 134.000 Menschen dazu aufgerufen einen neuen Landrat zu wählen. Der Nachfolger von Burkhard Schröder tritt in große Fußstapfen. Der SPD-Politiker kann auf eine 26-jährige Dienstzeit zurückblicken. Schröder gilt als Pragmatiker und hinterlässt einen ausgeglichenen Haushalt.

– Lesen Sie in der Analyse, warum der Landkreis Havelland so gut da steht.

Spannender Wahlausgang wird erwartet – wer zieht in die Stichwahl?

Nun kämpfen acht Kandidaten um die Nachfolge von Schröder. Darunter sind erfahrene Politiker aus dem Landkreis, wie etwa Martin Gorholt (SPD) , der als Kulturstaatssekretär bereits landespolitische Erfahrung vorweisen kann. Auch Roger Lewandowski (CDU) kennt sich gut im Havelland aus, er ist seit mehr als zehn Jahren Erster Beigeordneter im Havelland und dort für die Finanzen zuständig. Harald Petzold (Linke) ist Bundestagsabgeordneter und gehört seit 2003 dem Kreistag an. Er komplettiert das Trio mit der größten kommunalen Politik-Erfahrung.

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Selten war das Gerangel bei einer Landratswahl so groß: Acht Kandidaten bewerben sich um den Chefposten im Havelland. Gewählt wurde am 10. April. Wir stellen die Kandidaten in der Bildergalerie vor.

Zur Bildergalerie

Stichwahl wäre am 24. April

Da acht Kandidaten antreten, ist nicht damit zu rechnen, dass an diesem Sonntag einer davon mehr als 50 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen kann und somit als neuer Landrat gewählt wäre. Ein Stichwahl (diese wäre am 24. April) scheint wahrscheinlich . In diese ziehen nur die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen . Das wird die spannendeste Frage am Sonntag: Welches Duo schafft den Einzug in die Stichwahl?

Ein Kandidat könnte für eine Überraschung sorgen

Neben dem erfahrenen Politikertrio sind weitere interessante Kandidaten dabei, die gute Ergebnisse holen könnten. Allen voran der AfD-Politiker Kai Gersch . Er will vom Aufschwung und der Zustimmung, die seine Partei gerade erfährt, profitieren. Die Chancen der Grünen-Kandidatin Petra Budke auf einen Einzug in die Stichwahl dürften eher gering sein. Gleiches gilt für den Piraten-Politiker Raimond Heydt , der sich im Wahlkampf Aussetzer geleistet hat. Ebenfalls chancenlos sind der NPD-Kandidat Frank Kittler und der parteilose Holger Schilling .

In der MAZ haben wir in den vergangenen Tagen die Kandidaten vorgestellt:

– Martin Gorholt (SPD) will schnelle S-Bahn-Anbindung

– Roger Lewandowski (CDU) will eine starke Regionalbahn

– Harald Petzold (Linke) will mehr Einfluss bei Bus und Bahn

– Petra Budke (Grüne) setzt auf Chancen der Kreisreform

– Kai Gersch (AfD) will einen Bus in jede Stadt und jedes Dorf

– Raimond Heydt (Piraten) will mehr direkte Demokratie

– Frank Kittler (NPD) will die Bevölkerung über Zuwanderung aufklären

– Holger Schilling (parteilos) will „Volkslandrat“ werden

Von Joachim Willisch

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