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Brandenburg Am Donnerstag gilt Alarmstufe Rot in Potsdam
Brandenburg Am Donnerstag gilt Alarmstufe Rot in Potsdam
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15:46 31.08.2016
Vor allem in der Jägerallee wird es am Donnerstag stauen. Quelle: B.G.
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Potsdam

Weltpolitik in der Landeshauptstadt: Potsdam steht Donnerstag im Focus des internationalen Interesses. Auf Einladung von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), der in Brandenburg seinen Bundestagswahlkreis hat, kommen die Außenminister der 57 Teilnehmerstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu einem informellen Treffen in die märkische Landeshauptstadt. Schwerpunkte bei der Zusammenkunft sollen der Ukraine-Konflikt und die Terrorismusbekämpfung sein. Auch der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein US-amerikanischer Amtskollege John Kerry sind zu dem Treffen eingeladen.

Kommt US-Außenminister Kerry?

Ob Kerry tatsächlich teilnehmen wird, blieb zunächst offen. Die Sicherheitsvorkehrungen in Potsdam sind in jedem Fall enorm – zumal zwei Gegenveranstaltungen geplant sind. Bereits am Vorabend wollen linke Aktivsten gegen die OSZE-Politik demonstrieren. Anlässlich des Weltfriedenstags am 1. September ist eine weitere Kundgebung in der Innenstadt geplant.

Das müssen Verkehrsteilnehmer beachten: Eine Übersicht>>

„Mehrere Hundert Polizisten werden im Einsatz sein“, so Heiko Schmidt, Sprecher der Polizeidirektion West. Auf dem Dach des Hotel Mercure, dem höchsten Haus Potsdams, sollen dem Vernehmen nach Scharfschützen Position beziehen. Polizeitaucher werden vor Ankunft der hochkarätigen Gäste die Havel nach verdächtigen Gegenständen absuchen, denn die Ministerriege wird die Landeshauptstadt auch per Boot erkunden.

Das Treffen findet im Dorint-Hotel statt

Das eigentliche Treffen findet ab 13.30 Uhr im Dorint-Hotel am Rande der Innenstadt statt. Anschließend ist ein Sightseeing-Programm geplant, das an der Glienicker Brücke endet. Potsdamer und Besucher müssen sich bis in die Abendstunden auf massive Verkehrsbehinderungen einstellen. Auch Busse und Straßenbahnen fahren am Donnerstag nicht wie gewohnt. Nicht nur die Umgebung des Tagungsortes ist betroffen, auch an der Langen Brücke und an der Glienicker Brücke kann es zu Staus kommen. Die Polizei empfiehlt, die City weiträumig zu umfahren.

Trotz der Einschränkungen freue sich die Stadt auf den hochrangigen Besuch. „Es ist eine besondere Ehre, dass Potsdam als Gastgeberstadt ausgewählt wurde“, sagt Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD). Er wird die Außenminister am Nachmittag begrüßen und sie bei einem Teil des Programms begleiten, um etwas über die Geschichte der Landeshauptstadt zu berichten.

Die Unesco-Welterbe-Stadt sei als Tagungsort auch wegen ihrer historischen Rolle in der deutsch-deutschen Geschichte ausgewählt worden, heißt es aus dem Auswärtigen Amt in Berlin. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte, er hoffe darauf, dass das Treffen das Verhältnis zu Russland verbessere.

Sightseeing in der Hochsicherheitszone

Die Außenminister der OSZE-Staaten sollen zwischen 12.15 und 13.15 in Potsdam ankommen. Im Dorint-Hotel in der Potsdamer Jägerallee findet zwischen 13.30 und 15.30 Uhr das informelle Treffen statt.

Im Anschluss besichtigen die Gäste zu Fuß die Russische Kolonie Alexandrowka und werden mit einer historischen Straßenbahn zum Hafen gebracht, wo eine Bootsfahrt zur Berliner Seite der Glienicker Brücke mit anschließendem Abendessen im Schloss Glienicke die Zusammenkunft beschließt.

Das eigentliche turnusmäßige OSZE-Treffen unter deutschem Vorsitz findet erst am 8. und 9. Dezember in Hamburg statt.

Von Marion Kaufmann

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