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Angebliche Vergewaltigung: Demo aufgelöst

Berlin-Marzahn Angebliche Vergewaltigung: Demo aufgelöst

Das Gerücht hat sich sogar im russischen Fernsehen verbreitet – in Berlin-Marzahn soll ein 13-jähriges Mädchen entführt und vergewaltigt worden sein, von südländisch aussehenden Männern. Am Montagabend haben deswegen 250 Menschen in Marzahn demonstriert. Die Polizei löste die Versammlung auf, weil es das Verbrechen nicht gegeben hat.

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Quelle: dpa

Berlin. Die Berliner Polizei hat im Zusammenhang mit der angeblichen Entführung und Vergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens am Montagabend eine Versammlung von rund 250 Menschen in Berlin-Marzahn verhindert. Da es laut Polizei nicht zu den Taten gegen die Jugendliche gekommen ist, gebe es für eine Demo keine Grundlage, sagte ein Polizeisprecher.

Das Mädchen aus Marzahn-Hellersdorf wurde am Montag vor einer Woche als vermisst gemeldet und tauchte am Dienstag nach 30 Stunden wieder auf. Später kursierte im Internet das Gerücht von der Vergewaltigung durch eine Gruppe südländisch aussehender Männer. Nach rechtspopulistischen und fremdenfeindlichen Äußerungen hatte die Polizei dies am Montag dementiert.

Auch das russische Fernsehen hatte über den Fall berichtet. Das Mädchen stammt aus einer russlanddeutschen Familie. Unter den Demonstranten waren viele Russlanddeutsche. Der RBB berichtet, dass auch Mitglieder der NPD und anderer rechter Gruppen bei der Demonstration dabei waren.

Von MAZonline

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