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Angestellte Lehrer in Berlin streiken

Arbeitsniederlegung hat Dienstagfrüh begonnen Angestellte Lehrer in Berlin streiken

Die Bezahlung angestellter und verbeamteter Lehrer in Berlin klafft weit auseinander. Das soll sich nach Meinung der Lehrergewerkschaft GEW ändern. Sie hat deswegen für Dienstag zu einem Warnstreik aufgerufen. Und die GEW droht bereits mit weiteren Arbeitsniederlegungen.

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In Berlin wird an einigen Schulen gestreikt.

Quelle: dpa

Berlin. Am Dienstagmorgen hat in Berlin ein Streik angestellter Lehrer begonnen. Die Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) will damit erreichen, dass angestellte Pädagogen genauso wie verbeamtete Lehrer bezahlt werden. Zum Ausstand aufgerufen sind Lehrer an 46 beruflichen Schulen und Oberstufenzentren, drei Eliteschulen des Sports, zwei Musik-Gymnasien und zwölf allgemeinbildenden Schulen.

An diesen Berliner Schulen wird gestreikt

Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft hat für Dienstag zu einem Warnstreik in einigen Berliner Schulen aufgerufen. Den gesamten Streikaufruf hat die GEW auf ihrer Homepage veröffentlicht.

An diesen Schulen ist zur Arbeitsniederlegung aufgerufen worden:

– zentral verwaltete und berufsbildende Schulen

– Gymnasium Tiergarten

– Gemeinschaftsschule Wilhelm von Humboldt ,

– Helene-Haeusler-Schule

– Joan-Mirò-Schule

– Paula-Fürst-Schule

– Hans-Carossa-Gymnasium

– Willi-Graf-Gymnasium

– Lindenhof-Schule

– Kiepert-Schule

– Fritz-Karsen-Schule

– Hans-Fallada-Schule

– Walter-Gropius-Schule

Die GEW-Vorsitzende Doreen Siebernik rechnete am Dienstag in einem Interview mit dem RBB vor, wie hoch der Einkommensunterschied zwischen angestellten und verbeamteten Lehrern sein kann. Laut Siebernik kann ein verbeamteter Lehrer in der gleichen Lebensarbeitszeit wie ein angestellter Kollege zwischen 100.000 und 140.000 Euro mehr verdienen. Diese Lücke müsse geschlossen werden, es gehe um Gerechtigkeit.

Sollte es zu Gesprächen mit dem Senat kommen, würden die Streiks ausgesetzt werden, sagte Siebernik. Gibt es keine Gespräche würde im Frühjahr weiter gestreikt.

GEW hatte bereits im vergangenen Jahr zu Streiks aufgerufen

Nach einer Einigung sieht es derzeit nicht aus. Denn Berlins Finanzsenator sagte im RBB, dass Berlin Mitglied in der Tarifgemeinschaft der Länder sei. Einen Sonderweg Berlins schließt er aus.

Es ist nicht die erste Aktion der GEW, um den Senat zu einem Tarifvertrag zu zwingen. In den vergangenen Jahren war die Streikbeteiligung hoch. An einer Demonstration in der Klosterstraße nahmen am Dienstag einige hundert Lehrer teil.

Von dpa

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