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Antibiotika-Einsatz bei Nutztieren in der Kritik

Grüne appellieren an Brandenburg Tierärzte Antibiotika-Einsatz bei Nutztieren in der Kritik

Immer häufiger setzen Tierärzte Antibiotika bei Nutztieren ein. Vor allem im Norden Brandenburgs zeichnet sich diese Tendenz ab. Die Menge hat sich von 2011 bis 2014 fast verdoppelt. Nun schlägt die Grünen-Fraktion Alarm und beruft sich auf das Wohl der Tiere.

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Quelle: dpa

Potsdam. Aus Sorge vor dem Antibiotika-Einsatz bei Nutztieren appelliert die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Grüne an Brandenburger Tierärzte, ihre Arbeit zu überdenken. Vor allem im Norden des Landes habe sich die pro Jahr an die Tierärzte abgegebene Menge von 2011 bis 2014 von etwa 15 auf 30 Tonnen verdoppelt, betonte die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, Ursula Nonnemacher, am Dienstag. Bundesweit sei der Trend hingegen rückläufig.

370 Veterinär-Praxen seien angeschrieben worden. „Wir wollen an die Verantwortung der Mediziner appellieren, sich für das Tierwohl einsetzen“, sagte sie. Kranke Tiere müssten medizinisch versorgt werden. Jedoch dürften nicht tiergerechte Haltungsbedingungen die Ursache seien.

Zunehmend werde es angesichts von Antibiotikaresistenzen schwieriger ernsthafte Infektionskrankheiten beim Menschen zu behandeln, hieß es. Die WHO empfehle den Gebrauch einzudämmen.

Von MAZonline

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