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Arbeitgeber tricksen beim Mindestlohn

Studie der Uni Potsdam Arbeitgeber tricksen beim Mindestlohn

Die Umsetzung des Mindestlohngesetzes ist nicht überall gegeben. Die Universität Potsdam hat zusammen mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung eine Studie veröffentlicht, in der die Mängel deutlich werden. Dabei sind Frauen vor allem die Freuen die Leidtragenden.

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Eine Studie der Uni Potsdam zeigt Tricksereien beim Mindestlohn auf.

Quelle: dpa

Potsdam. In Deutschland bekommen rund 1,8 Millionen Menschen für ihre Arbeit keinen Mindestlohn, obwohl sie Anspruch darauf haben. Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die gemeinsam mit der Uni Potsdam erstellt wurde.

„Offensichtlich wird das Mindestlohngesetz nicht in jedem Betrieb eins zu eins umgesetzt“, sagte Studienautorin Alexandra Fedorets. Wenn man auch noch jene Arbeitnehmer berücksichtigt, die ohne Lohnausgleich mehr arbeiten als ihre vertragliche Wochenarbeitszeit, steigt die Zahl auf 2,6 Millionen Menschen, die weniger als 8,50 Euro pro Stunde verdienen. Die Zahlen basieren auf dem Jahr 2016. Befragt wurden dafür 2000 Menschen.

Auffällig sei, dass Frauen stärker betroffen sind als Männer und generell Beschäftigte in Ostdeutschland stärker betroffen sind als in Westdeutschland, sagte Marco Caliendo von der Uni Potsdam. Demnach verdienen 13 Prozent der Frauen weniger als ihnen zusteht. Insgesamt bekommen sogar 15 Prozent der Ostdeutschen weniger als den Mindestlohn, obwohl sie Anspruch darauf hätten.

Von Torsten Gellner

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