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Brandenburg Arbeitslosigkeit auf dem tiefsten Stand seit 1991
Brandenburg Arbeitslosigkeit auf dem tiefsten Stand seit 1991
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12:44 29.03.2018
Die Agentur für Arbeit hat den niedrigsten Stand seit 27 Jahren festgestellt (Genrefoto). Quelle: dpa
Potsdam

In Brandenburg sind im März erneut weniger Menschen arbeitslos gemeldet gewesen. Rund 90 100 Männer und Frauen waren bei den Jobcentern registriert – das waren gut 4100 weniger als im Februar, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Die Arbeitslosigkeit sei damit auf den niedrigsten Stand in einem März seit Beginn der Statistik 1991 gesunken.

Arbeitslosenquote unter sieben Prozent

Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,8 Prozent – das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Auch wenn man ein Jahr zurückschaut, steht der Arbeitsmarkt in Brandenburg besser da: Es gibt rund 10 200 Arbeitslose weniger als im März 2017. Die Quote sank im Jahresvergleich sogar um 0,8 Prozentpunkte.

Lesen Sie hier die bundesweite Statistik.

„Durch das anhaltende wirtschaftliche Wachstum entstehen in Berlin und in Brandenburg viele neue Arbeitsplätze“, teilte Direktionschef Bernd Becking mit. Die Arbeitslosigkeit habe sich in Brandenburg seit 2009 halbiert. Von der guten Konjunktur profitierten auch Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen seien. Davon gebe es heute in Brandenburg 25 000 Haushalte weniger als noch vor drei Jahren.

Auch in Berlin weniger Arbeitslose

Auch die Zahl der Arbeitslosen in der Hauptstadt ist im März gesunken. 161 772 Arbeitslose waren gemeldet und damit 3449 weniger als noch im Februar, wie die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum März 2017 waren es sogar 12 857 weniger Arbeitslose. Seit Beginn der Statistik im Jahr 1991 sei noch nie ein niedrigerer Wert für den Monat März erhoben worden, so die Bundesagentur.

Die Arbeitslosenquote lag demnach bei 8,5 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte unter dem Februarwert und 0,9 Prozentpunkte unter der Quote vom März 2017.

Arbeitsplätze durch wirtschaftliches Wachstum

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, Bernd Becking, sagte über den Arbeitsmarkt: „Durch das anhaltende wirtschaftliche Wachstum entstehen in Berlin und in Brandenburg viele neue Arbeitsplätze. Besonders erfreulich ist, dass davon auch Haushalte profitieren, die auf Grundsicherung angewiesen sind.“ Die Zahl dieser Haushalte habe sich in Berlin innerhalb von drei Jahren um fast 30 000 verringert. „Dieser deutliche Rückgang ist gelungen, obwohl im gleichen Zeitraum mehr Geflüchtete Leistungen der Grundsicherung erhielten.“

Von MAZonline

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