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Arbeitslosigkeit bleibt auf Niveau vom Vormonat

Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg Arbeitslosigkeit bleibt auf Niveau vom Vormonat

Die Erwerbslosenquote in Brandenburg im Juli 2016 bleibt auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Auch in Berlin gibt es ähnliche positive Entwicklungen. Erfreulich, denn bundesweit kam es zu einem saisonbedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Wie diese Zahlen saisonbereinigt aussehen, erklärte die Arbeitsagentur am Donnerstag.

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Die Arbeitslosenquote in Brandenburg im Juli liegt wie im Vormonat bei 7,7 Prozent.

Quelle: dpa

Potsdam/Berlin. Die Arbeitslosenquote in Brandenburg verharrt auf dem niedrigsten Stand seit der deutschen Wiedervereinigung: Sie lag im Juli 2016 wie im Vormonat bei 7,7 Prozent. Das sind 0,6 Prozentpunkte weniger als im Juli 2015, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Donnerstag in Berlin mitteilte. Im Juli waren in Brandenburg 101 097 Arbeitslose gemeldet. Im Vergleich zu Juli 2015 sank die Erwerbslosenzahl um 9482. Im Land waren im Juli 19 988 offene Stellen im Angebot, 4324 mehr als vor einem Jahr.

Quote in Berlin auf niedrigstem Stand seit Mauerfall

Die Arbeitslosigkeit in Berlin hat sich im Juli auf dem niedrigsten Stand seit dem Mauerfall gehalten. Die Erwerbslosenquote lag wie im Vormonat Juni bei 9,5 Prozent. Das waren zugleich 1,2 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Im Juli waren 176 762 Frauen und Männer arbeitssuchend gemeldet. Es standen 24 325 offene Stellen zur Verfügung, 1565 mehr als im Juli 2015.

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Jutta Cordt, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit zeigte sich anlässlich der Zahlen erfreut: „Im Juli ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Berlin und Brandenburg nur geringfügig gesunken. Die Arbeitslosenquoten beider Länder liegen aktuell auf ihrem Vormonats-Niveau. Dennoch ist die Entwicklung auf dem Berliner und Brandenburger Arbeitsmarkt erfreulich, denn saisonüblich wäre mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit im Sommermonat Juli zu rechnen gewesen.“

Bundesweit saisonbedingter Anstieg

Deutschlandweit waren im Juli 2,661 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Das ist ein leichter Anstieg um 47.000. Das sind 112.000 Erwerbslose weniger als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Punkte auf 6,0 Prozent. „Der Arbeitsmarkt hat sich im Juli gut entwickelt“, sagte der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise. „Mit der einsetzenden Sommerpause ist die Zahl der arbeitslosen Menschen angestiegen, saisonbereinigt gab es aber einen Rückgang.“

Saisonbereinigt waren im Juli 2,682 Millionen Menschen in Deutschland ohne Arbeit. Damit sank die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl im Vergleich zum Juni um mehr als 7000. In West- und Ostdeutschland ging die Zahl um jeweils knapp 4000 zurück.

Von dpa

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