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Brandenburg Auch beim RBB wurde manipuliert
Brandenburg Auch beim RBB wurde manipuliert
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19:00 12.08.2014
Der Spreewald in Brandenburg kam beim RBB-Onlinevoting 2013 auf den ersten Platz. Quelle: Patrick Pleul
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Potsdam

Nach dem Skandal beim ZDF hat auch der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) Unregelmäßigkeiten an Rankingshows entdeckt. In fünf Jahren habe es zwei Mal Änderungen bei der Reihenfolge einer Zuschauerabstimmung gegeben, teilte der Sender am Dienstag mit. "2013 stimmte bei den beiden 45-minütigen Sendungen '21 Dinge, die man in Berlin erlebt haben muss' und '21 Dinge, die man in Brandenburg erlebt haben muss' die ausgestrahlte Reihenfolge nicht mit dem Abstimmungsergebnis überein", sagte der zuständige RBB-Programmbereichsleiter, Heiner Heller, laut Mitteilung.

Der jeweils erste Platz - in Berlin der Fernsehturm, in Brandenburg der Spreewald - wurde laut RBB nicht verändert. "Alle 21 zur Wahl stehenden Beiträge waren in der Sendung zu sehen, jedoch nicht in der Abfolge, die sich die rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Online-Abstimmung gewünscht hatten." Die Redaktion habe eine andere Dramaturgie für wirkungsvoller gehalten und daher die Reihenfolge verändert. "Wenn wir das Publikum abstimmen lassen, muss das Ergebnis gelten", so Heller. Die Sendungen seien deshalb für die weitere Ausstrahlung gesperrt und aus der Mediathek entfernt worden.

Vor vier Wochen hatte das ZDF Manipulationen bei 'Deutschlands Beste!' eingeräumt. Redakteure hatten im Juli eine repräsentative Forsa-Umfrage verfälscht. Beim NDR war seit 2011 in 9 von 58 Produktionen die Rangfolge von nichtrepräsentativen Online-Votings verändert worden. Auch der WDR räumte am Dienstag Abweichungen ein.

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