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Aufräumarbeiten in Brandenburg dauern an

Der Tag nach „Xavier“ Aufräumarbeiten in Brandenburg dauern an

Sturmtief „Xavier“ hat am Donnerstag in Brandenburg gewütet, Polizei und Feuerwehrleute waren im Dauereinsatz. Auch am Freitag gibt es noch viel zu tun: Noch immer sind nicht alle Straßen wieder frei.

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Viele Straßen sind auch am Freitagmorgen noch nicht frei.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Am Tag eins nach „Xavier“ gehen in Brandenburg die Aufräumarbeiten weiter. Nach Informationen der Polizei ist das Einsatzaufkommen seit dem späten Abend zwar spürbar zurückgegangen. Dennoch sind noch lange nicht alle Straßen wieder frei. „Die Situation auf den Straßen in Brandenburg ist weiterhin schwierig“, teilte ein Beamter der Leitstelle der Brandenburger Polizei mit. Vor allem viele kleinere Straßen sind auch am Morgen noch durch Bäume oder Äste versperrt. Größere Straße seien aber meist schon wieder frei gewesen. Autofahrer werden gebeten, besonders vorsichtig zu fahren.

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Im ganzen Land entwurzelte Bäume, hunderte zerstörte Autos, viele beschädigte Straßen und Wege: Sturmtief „Xavier“ hat am 5. Oktober auch in Brandenburg gewütet. Wir zeigen die Bilder der Verwüstung.

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Fast 5000 Notrufe innerhalb von sechs Stunden

In welchem Ausnahmezustand sich das Land am Donnerstag befand, zeigt die Bilanz der Polizei: Allein zwischen 14 und 20 Uhr gingen im Einsatz- und Lagezentrum der Polizei des Landes Brandenburg rund 4750 Notrufe ein, wie ein Sprecher am Freitagmorgen mitteilte. An einem „normalen“ Tag sind es sonst durchschnittlich 1000 Notrufe in 24 Stunden.

Die Polizei hatte ab 14 Uhr mit rund 750 witterungsbedingten Einsätzen zu kämpfen. Durch umgestürzte Bäume und Unfälle während des Durchzuges des Sturmtiefs „Xavier“ ereigneten sich 22 Verkehrsunfälle mit Personenschaden und über 100 Verkehrsunfälle mit Sachschaden. Vier Menschen kamen dabei ums Leben und 24 wurden verletzt.

„Xavier“ schlug ein wie eine Bombe

Auch Feuerwehren sprachen am Donnerstag von einer „Katastophe“, die Einsatzkräfte waren im Dauereinsatz. Ein Sprecher der Regionalleitstelle Brandenburg berichtet, dass in der Leitstelle rund sechs Stunden lang alle zehn Leitungen ununterbrochen belegt waren. Normalerweise würde sich ein angekündigtes Unwetter langsam entwickeln, das Sturmtief „Xavier“ aber schlug ein wie eine Bombe. „Innerhalb von fünf Minuten war die Leitstelle dicht“, sagte der Sprecher. Insgesamt gab es in seinem Gebiet, das die Stadt Brandenburg an der Havel sowie die Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming umfasst, rund 1500 Einsätze, allein in der Stadt Brandenburg waren rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz.

Von MAZonline

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