Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Aus Protest: Polizisten pfänden Staatskanzlei

Potsdam Aus Protest: Polizisten pfänden Staatskanzlei

Einsatz in eigener Sache: Aus Protest gegen eine zu niedrige Besoldung haben Polizisten die Potsdamer Staatskanzlei symbolisch gepfändet. Teils in Uniform brachten Beamte am Donnerstag „Pfandsiegel“ an das Tor des Gebäudes an.

Voriger Artikel
Drei Tage wach
Nächster Artikel
Heinz Sielmann, Naturfreund und Visionär


Quelle: ZB

Potsdam. Aus Protest gegen eine zu niedrige Besoldung haben Polizisten die Potsdamer Staatskanzlei symbolisch gepfändet. Teils in Uniform brachten Beamte am Donnerstag „Pfandsiegel“ an das Tor des Gebäudes in der Heinrich-Mann-Allee an. Zu der Aktion aufgerufen hatte die Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Die Beamten kritisieren, dass sie von 2004 bis 2014 nicht einmal die so genannte Mindestbesoldung erhalten hätten. Dabei verweisen sie auf Urteile unter anderem des Bundesverfassungsgerichts zu anderen Bundesländern.

Das Finanzministerium lehnt pauschale Nachzahlungen für alle Beamte ab. Stattdessen werden die laufenden Bezüge aller rund 34 000 Beamten im Land zusätzlich um zwei Mal 0,5 Prozent angehoben. Diese Erhöhung, die über dem Tarifabschluss für die Angestellten liegt, berücksichtige die Urteile zur Beamtenbesoldung bereits, hatte das Ministerium argumentiert.

„Das Angebot ist aber aus Sicht der Kollegen unannehmbar“, erklärte die Gewerkschaft dazu. Fehler der Vergangenheit wolle man so erst innerhalb der nächsten zwölf Jahre korrigieren. Mit der symbolischen Pfändung wolle man das Geld einfordern, das den Beamten zustehe, erklärte GdP-Landeschef Andreas Schuster.

Von Rochus Görgen

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg

Was ist Ihr Sommerhit?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg