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Ausbeutung: Frau schuftet jahrelang ohne Lohn

Skandal an Berliner Botschaft Ausbeutung: Frau schuftet jahrelang ohne Lohn

Skandal an der Botschaft von Ghana in Berlin: Eine Diplomatin hat jahrelang eine Hausangestellte von morgens bis nachts schuften lassen, ohne Lohn zu zahlen. Diesen Fall von „extremer Ausbeutung“ hat jetzt die Beratungsstelle gegen Menschenhandel Ban Ying öffentlich gemacht. Denn die Botschaft will nicht einlenken.

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Quelle: dpa (Genrefoto)

Berlin. Die Berliner Beratungsstelle gegen Menschenhandel Ban Ying hat einen Fall von „extremer Ausbeutung“ in einem Diplomatenhaushalt in der Hauptstadt öffentlich gemacht.

Vier Jahre lang ohne Lohn

Eine ghanaische Hausangestellte habe in Berlin-Dahlem bei einer Botschaftsrätin aus ihrem Heimatland fast vier Jahre von morgens bis in die Nacht geschuftet, ohne Lohn zu bekommen, sagte Projektkoordinatorin Paula Riedemann am Mittwoch.

Pass abgenommen

Der 52-jährigen Angestellten sei der Pass abgenommen worden, ebenso die Karte für die Krankenversicherung, hieß es. Nachdem die Betroffene Hilfe bei Ban Ying suchte, habe es mehrere Mediationsgespräche mit der Botschaft Ghanas und dem Auswärtigen Amt gegeben. Die Botschaft sei zu einer einvernehmlichen Klärung nicht bereit gewesen, so Riedemann.

Klage beim Arbeitsgericht

Jetzt sei Klage beim Arbeitsgericht eingereicht worden. Unklar sei derzeit aber, ob die Immunität der Diplomatin noch besteht. Dieser Status schützt vor zivil- und strafrechtlicher Verfolgung.

Von dpa

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