Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Ausrutscher vor Hotel bringt keine Millionen
Brandenburg Ausrutscher vor Hotel bringt keine Millionen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:30 16.07.2015
Das Maritim-Hotel in Berlin. Quelle: dpa
Berlin

Er fiel mit seiner Klage buchstäblich ein zweites Mal auf die Nase: Das Landgericht Berlin hat am Donnerstag die Millionenforderung eines Mannes abgewiesen, der bei Glatteis vor einem Hotel gestürzt war. Der 56-Jährige hatte rund zwei Millionen Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 10 000 Euro gefordert.

Er hatte sich vor dem Maritim-Hotel im Januar 2014 das Bein gebrochen und deshalb nach eigenen Angaben einen wichtigen Geschäftstermin verpasst. Das Gericht verwies jedoch auf eine eingeschränkte Räumpflicht des Hotels. Demnach konnte der Kläger nicht nachweisen, dass er im räumpflichtigen Bereich gestürzt war.

Der Berliner will nun weiter kämpfen: Er kündigte an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Hätte er Erfolg gehabt, hätte er nach eigenen Angaben noch mehr Schadensersatz - nämlich 37 Millionen Euro wegen eines später geplatzten Geschäfts in Südostasien - fordern wollen. Das Hotel äußerte sich zu dem Fall nicht. Es hatte sich zuvor mit einer Widerklage gewehrt. dpa

In Eisenhüttenstadt werden in der zentralen Erstaufnahmestelle seit Dienstag Flüchtlinge in Zelten untergebracht. Die Brandenburger CDU und die AfD üben dafür scharfe Kritik an Innenminister Karl-Heinz Schröter von der SPD. Allerdings könnte die Kritik der beiden Parteien kaum unterschiedlicher sein.

16.07.2015
Wirtschaft EU-Gerichtshof urteilt zum Landverkauf - Klares Nein zu Land-Spekulanten

Ackerland aus deutschem Staatsbesitz muss nicht unbedingt zum Höchstpreis verkauft werden. Behörden können den Verkauf untersagen, wenn der vereinbarte Preis spekulativen Charakter hat, wie aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hervorgeht. Dies ist ein entscheidendes Urteil - besonders für den Osten Deutschlands.

16.07.2015
Brandenburg Tausende Brandenburger sagen Tschüss zum Job - Rente mit 63 ist in Brandenburg ein Renner

Die Rente mit 63 trifft in Brandenburg auf einen Nerv. Tausende Arbeitnehmer in der Region haben die neue Regelung genutzt und sich früher aus dem Job verabschiedet. Den Unternehmen gehen wichtige Mitarbeiter von der Stange. Aber manche Chefs konnten ihre Kollegen davon überzeugen, dass sie fürs Rentnerdasein noch zu jung sind.

15.07.2015