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Ausrutscher vor Hotel bringt keine Millionen

Klage abgewiesen Ausrutscher vor Hotel bringt keine Millionen

Er fiel mit seiner Klage buchstäblich ein zweites Mal auf die Nase: Das Landgericht Berlin hat am Donnerstag die Millionenforderung eines Geschäftsmannes abgewiesen, der bei Glatteis vor einem Hotel gestürzt war. Der 56-Jährige hatte rund zwei Millionen Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 10 000 Euro gefordert.

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Das Maritim-Hotel in Berlin.

Quelle: dpa

Berlin. Er fiel mit seiner Klage buchstäblich ein zweites Mal auf die Nase: Das Landgericht Berlin hat am Donnerstag die Millionenforderung eines Mannes abgewiesen, der bei Glatteis vor einem Hotel gestürzt war. Der 56-Jährige hatte rund zwei Millionen Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 10 000 Euro gefordert.

Er hatte sich vor dem Maritim-Hotel im Januar 2014 das Bein gebrochen und deshalb nach eigenen Angaben einen wichtigen Geschäftstermin verpasst. Das Gericht verwies jedoch auf eine eingeschränkte Räumpflicht des Hotels. Demnach konnte der Kläger nicht nachweisen, dass er im räumpflichtigen Bereich gestürzt war.

Der Berliner will nun weiter kämpfen: Er kündigte an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Hätte er Erfolg gehabt, hätte er nach eigenen Angaben noch mehr Schadensersatz - nämlich 37 Millionen Euro wegen eines später geplatzten Geschäfts in Südostasien - fordern wollen. Das Hotel äußerte sich zu dem Fall nicht. Es hatte sich zuvor mit einer Widerklage gewehrt. dpa

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