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Brandenburg Der Brandenburger, die treue Seele
Brandenburg Der Brandenburger, die treue Seele
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00:32 16.09.2015
Den Wasserreichtum der Mark wissen besonders viele unserer Leser zu schätzen und erklären die Seen zum Wahrzeichen Brandenburgs. Quelle: dpa
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Potsdam

Der Brandenburger ist eine treue Seele – zumindest wenn es nach den Antworten auf die Frage „Warum leben Sie im Land Brandenburg?“ aus der MAZ-Leserbefragung geht. Da nämlich antwortete mehr als die Hälfte (52 Prozent) mit „Ich bin hier geboren“. Jeweils 19 Prozent der befragten Leser sind aus beruflichen Gründen in der Mark oder weil es ihnen hier so gut gefällt. Und immerhin noch zehn Prozent kamen der Liebe wegen nach Brandenburg.

Die Nähe zur Bundeshauptstadt Berlin spielt ebenfalls eine nicht unerhebliche Rolle, wenn man sich Brandenburg als Wirkungsstätte aussucht – das zumindest ergaben die Antworten auf unsere zweite Frage „Was macht für Sie den besonderen Reiz von Brandenburg aus?“. Mit „Die Nähe zu Berlin“ antworteten 31 Prozent der Befragten. Für 25 Prozent unserer Leser ist der hohe Freizeitwert der Mark besonders reizvoll und immerhin jeweils 22 Prozent wissen die Mentalität der Menschen und die historische Bedeutung Brandenburgs zu schätzen.

Bei der Frage nach dem Wahrzeichen Brandenburgs teilen sich die Antworten in etwa zu vier gleichen Vierteln auf. Auf dem ersten Platz liegt die Seenlandschaft mit 32 Prozent, dahinter folgt mit 24 Prozent der Brandenburger Adler. Für 23 Prozent der Befragten ist Potsdams Schloss Sanssouci das Wahrzeichen der Mark und auf 21 Prozent Zustimmung brachten es die Brandenburger Alleen. Dass es die Seen auf Platz Eins geschafft haben, überrascht Birgit Kunkel, Sprecherin der Tourismus Marketing Brandenburg GmbH, nicht wirklich. „Brandenburg ist das binnenwasserreichste Bundesland und bei über 3 000 Seen und 33 000 Kilometern Fließgewässer ist das Wasser für die Brandenburgerinnen und Brandenburger sehr präsent – was die Umfrage nur bestätigt!“

Und wie ist es mit der Zufriedenheit um die hiesige Infrastruktur bestellt? Da waren sich unsere Leser nicht ganz so einig. 33 Prozent finden, dass sie überall gut hin kommen, ebenso viele sind aber der Meinung, dass der öffentliche Nahverkehr verbessert werden muss. 14 Prozent unserer Leser sagen, dass das Straßennetz Brandenburgs ausgebaut werden muss und ganze 20 Prozent finden sogar, dass es zu wenig Radwege gibt – obwohl das Netz der Radwege mittlerweile mehr als 11 000 Kilometer umfasst. „Wer hier abgestimmt hat, hat nicht die Brille des Gastes auf, sondern die des Alltagsradlers, der das Fahrrad für den Arbeits- oder Schulweg oder für Einkäufe nutzt“, mutmaßt Birgit Kunkel. „Hier kann es dann durchaus so sein, dass Verbindungen oder Teilstücke von Radwegen fehlen.“ Insofern seien die Antworten nachvollziehbar, aber Kunkel zufolge kein Votum für mehr touristische Routen, sondern eher für ergänzende Wege, die im Alltags-Radverkehr eine Rolle spielen.

Doch nicht nur hinsichtlich des Ausbaus der Radwege haben die Märker noch Wünsche für die Zukunft ihres Bundeslandes. Die meisten Befragten wünschen sich zudem mehr soziale Einrichtungen in den ländlichen Regionen (41 Prozent) und mehr Ansiedlungen von Unternehmen (26 Prozent). 19 Prozent unserer Leser wünschen sich für die Zukunft Brandenburgs außerdem mehr Umweltschutz und 14 Prozent plädieren für eine stärkere Zusammenarbeit mit Berlin.

Von Josephine Mühln

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