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Autodieb liefert hollywoodreife Verfolgungsjagd

So stoppte ihn die Polizei Autodieb liefert hollywoodreife Verfolgungsjagd

Mit bis zu 250 Sachen ist ein Autodieb am Dienstag über drei Brandenburger Autobahnen gerast. Er hatte bei Magdeburg ein Auto geklaut, als die Polizei ihn entdeckte, drückte er aufs Gas. Mit waghalsigen Überholmanövern hängte er die Polizei immer wieder ab. Erst durch ein filmreifes Manöver konnte der Mann gestoppt werden

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Auf der A 13 konnte die Polizei den Autodieb schließlich festnehmen.

Quelle: julian stähle

Teupitz. Eine hollywoodreife Verfolgungsjagd hielt die Polizei am frühen Dienstagmorgen in Atem. Auslöser der rasanten Fahrt über die Autobahnen  Nummer 2,  10 und  13 war ein 29-jähriger Pole. Er hatte kurz zuvor offenbar unter dem Einfluss von Drogen einen Firmenwagen in der Nähe von Magdeburg gestohlen und war damit unterwegs in Richtung Heimat.

Kennzeichen und Fahrer passten für die Polizei nicht zusammen

Die Polizei kam dem Dieb durch den Anruf einer Mitarbeiterin der Raststätte Buckautal (Potsdam-Mittelmark) auf die Schliche. Sie hatte Verdacht geschöpft: Der Audi mit Magdeburger Kennzeichen passte für sie nicht zum Fahrer, der ihrer Ansicht nach polnisch oder russisch sprach. Sie rief die Polizei an. Deren Fernabfrage von Kennzeichen und Halter ließ auf Diebstahl schließen. Als ein Streifenwagen den Polen kurz hinter Buckautal anhalten wollten, trat der Dieb das Gaspedal des gestohlenen Audi durch und raste mit mehr als 200 Kilometern pro Stunde an den Beamten vorbei.

Überholmanöver mit 250 km/h – auch auf der rechten Seite

Die Polizisten nahmen sofort die Verfolgung auf. Damit begann ein Rennen über insgesamt 120 Autobahnkilometer. Ein weiterer Versuch, das Auto zu stoppen, scheiterte nahe Ludwigsfelde (Teltow-Fläming). Der Fahrer reagierte auf kein Haltesignal. Er raste stattdessen weiter über das Schönefelder Kreuz in Richtung Dresden. Laut Polizei überholte der gestohlene Audi andere Fahrzeuge teilweise mit 250 Kilometern pro Stunde, mehrfach auch auf der rechten Seite. Während der Verfolgungsjagd schnitt der Flüchtige einige Polizeiautos.

Der Dieb wurde durch ein filmreifes Manöver ausgebremst

Erst in der Nähe der Autobahnabfahrt Teupitz auf der A 13 konnten die Beamten das Auto schließlich stoppen. Auch das dafür nötige Fahrmanöver war filmreif: Neben mehreren Streifenwagen waren zwei zivile Video-Autos an der Jagd beteiligt. Diese Zivilwagen fuhren zuletzt wie zufällig vor dem Flüchtenden. Auf Einsatzbefehl setzten sich Streifenwagen hinter und neben den Audi. Der so eingekeilte Dieb wurde so ausgebremst und zum Halten gezwungen. Bei der Überprüfung der Personalien fiel den Beamten auf, dass gegen den 29-Jährigen bereits ein Haftbefehl aus Rheinland-Pfalz vorlag. Auch hier ging es um Autodiebstahl. Noch auf der Autobahn testeten die Polizisten den 29-Jährigen auf Drogen. Wie sich zeigte, war der polnische Fahrer mit Amphetaminen vollgepumpt. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Von MAZonline

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