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Brandenburg Automaten gesprengt: Polizei gelingt Schlag gegen Bande
Brandenburg Automaten gesprengt: Polizei gelingt Schlag gegen Bande
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13:33 14.03.2017
Ende Februar war in Jüterbog ein Automat gesprengt worden. Quelle: Julian Stähle
Potsdam

Der Brandenburger Polizei ist offenbar ein Schlag gegen eine Bande von Automatensprengern gelungen. Am Dienstagmorgen sind laut einer Mitteilung der Polizei in Berlin und Brandenburg zwölf Objekte durchsucht worden. Daran waren auch Spezialeinsatzkräfte beteiligt.

Die Polizei teilte mit, dass man gegen eine fünfköpfige deutsche Tätergruppe ermittle. Die Männer werden verdächtigt, mehrere Geldautomaten in Brandenburg und Thüringen gesprengt zu haben.

Pressekonferenz am Nachmittag

Der Einsatz der Polizei hat gegen 6 Uhr begonnen. Dazu, ob es Festnahmen gab und welche Gegenstände bei den Durchsuchungen sichergestellt werden konnten, äußerte sich die Polizei zunächst nicht. „Ziel des (...) Einsatzes waren die Sicherstellung von tatrelevanten Gegenständen sowie das Auffinden von Beweismitteln“, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Am Nachmittag (16.30 Uhr) soll es im Brandenburger Polizeipräsidium dazu eine Pressekonferenz geben. Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke und der Leiter einer Sonderkommission wollen dann weitere Informationen zu dem Fall geben.

In den vergangenen Jahren sind in Brandenburg immer wieder Geldautomaten gesprengt worden. Ende Februar zum Beispiel in Jüterbog. Im vergangenen Jahr ist bei der Brandenburger Polizei daher eine Sonderkommission gegründet worden – die „BAO Fläming“

Immer wieder werden Geldautomaten gesprengt

In Brandenburg wie auch in Berlin werden immer wieder Geldautomaten gesprengt. Die Detonationen verursachen oft enorme Schäden. Einige Fälle aus der Vergangenheit:

Lübben, Oktober 2016: Durch die Detonation in einer Bankfiliale am Markt entstanden erhebliche Schäden – auch an der benachbarten Stadtverwaltung.

Potsdam, September 2016: Eine Potsdamer Panzerknackerbande muss sich vor Gericht verantworten. Die sieben Männer zwischen 22 und 59 Jahren waren offenbar spezialisiert darauf, Geldautomaten in die Luft zu sprengen und Tresore aus ihren Verankerungen zu reißen.

Berlin, August 2016: Hier musste die U-Bahnlinie 7 unterbrochen werden, Züge hielten nicht mehr am U-Bahnhof Jungfernheide im Stadtteil Charlottenburg-Nord. Bis September wurden 13 Geldautomaten-Sprengungen im Berliner Stadtgebiet registriert.

Trebbin (Teltow-Fläming), Juni 2016: Bei der Sprengung eines Geldautomaten wurde auch der angrenzende Supermarkt beschädigt. Die Explosion war so heftig, dass Teile des Dachs durch die Luft geflogen sind.

Elstal (Havelland), Mai 2016: Es entstand riesiger Schaden, weil der Automat in die Wand eines Einkaufszentrums eingebaut war.

Kremmen (Oberhavel), Januar 2016: Unbekannte versuchten in Kremmen, einen Geldautomaten zu sprengen – doch irgendetwas muss dabei schief gegangen sein.

Vehlefanz (Oberhavel), Juni 2015: Die Explosion war so heftig, dass die Bank zerstört wurde und die Teile des Automaten sich quer über die Straße verteilten, wie unsere Fotostrecke zeigt.

Von MAZonline

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