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Brandenburg Azubis händeringend gesucht
Brandenburg Azubis händeringend gesucht
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06:05 20.05.2016
Im August beginnt das neue Ausbildungsjahr – noch sind 2800 Lehrstellen unbesetzt. Quelle: dpa
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Brandenburg

Viel Zeit bleibt nicht mehr, bis im August das neue Ausbildungsjahr beginnt. Doch noch immer sind in den Brandenburger Unternehmen und Betrieben tausende Ausbildungsplätze unbesetzt. Für das kommende Ausbildungsjahr melden die Brandenburger Industrie- und Handelskammern (IHK) noch rund 2800 freie Stellen. Im Kammerbezirk Potsdam waren Anfang Mai mit 1400 Stellen die meisten Ausbildungsplätze unbesetzt, gefolgt von Cottbus mit 915 und Frankfurt (Oder) mit 475. Die meisten offenen Stellen werden im Bereich Lagerlogistik, im Handel sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe verzeichnet.

Ausbildungsvergütung muss stimmen

Um dem Nachwuchs die betriebliche Ausbildung schmackhaft zu machen, greifen viele Firmen inzwischen zu besonderen Mitteln. Teilweise locken die Betriebe mit einer satten Ausbildungsvergütung, berichtet der Frankfurter IHK-Hauptgeschäftsführer Gundolf Schülke. Ein Handwerksbetrieb für Elektrotechnik zahlte etwa rund 20 Prozent mehr als tariflich vereinbart, sagt er. Generell stelle die IHK-Ostbrandenburg fest, dass immer mehr Unternehmen erhöhte Entgelte als Instrument für sich entdecken. Selbst Firmen, die nicht tariflich gebunden seien, würden inzwischen immer häufiger auf Tarifniveau zahlen, heißt es.

Studium wird mit Erfolg assoziiert

Für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Berlin-Brandenburg sind neben einer angemessenen Bezahlung zwei weitere Punkte entscheidend. „Die Attraktivität und vor allem die Qualität der Ausbildung muss verbessert werden“, sagte Pressesprecherin Nina Lepsius. Die meisten offenen Stellen gebe es immer in den Bereichen, in denen die Ausbildungsbedingungen nicht optimal seien, sagt sie. Zudem müsse in der Berufsorientierung an den Schulen wieder mehr auf die Möglichkeiten einer Ausbildung hingewiesen werden. „Viele Eltern assoziieren vor allem ein Studium mit Erfolg, dabei gibt es auch in der Ausbildung gute Aufstiegsmöglichkeiten“, sagt Nina Lepsius.

Hüffmann Transportsysteme setzt auf Zusatzangebote

Entscheidend sei, dass man für potenzielle Bewerber sichtbar bleibe, sagt Stephan von Schwander, Geschäftsführer der Firma Hüffermann Transportsysteme in Neustadt (Dosse). Das Unternehmen versucht seit einigen Jahren mit speziellen Zusatzangeboten junge Leute für einen der sechs Ausbildungsberufe im Unternehmen zu begeistern. „Neben Auslandspraktika und Weiterbildungen bieten wir den jungen Leuten auch Beratung in allen Lebenslagen und unterstützen sie bei der Wohnungssuche“, sagt von Schwander. Und das Angebot werde gut angenommen. Zumindest dann, wenn die Jugendlichen auch davon erfahren. Vor kurzem hat der Betrieb dafür zwei Mitarbeiter eingestellt, die sich um die Werbung kümmern und in Schulen und auf Messen für die Ausbildung bei Hüffermann werben.

Unternehmen müssen aktiv werben

Für den Leiter des Geschäftsbereichs Bildung der IHK Potsdam, Wolfgang Spieß, ist das der einzig richtige Weg. „Ohne Werbung wird in Zukunft nichts gehen“, sagt er. Die Unternehmen müssen aktiv in den Schulen werben. Auch über die Landesgrenzen hinaus müsse man am Ball bleiben. So haben allein im Vorjahr 345 Bewerber aus Berlin eine Ausbildung in Brandenburg begonnen.

Von Danilo Hafer

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