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Brandenburg BER: Air Berlin will kein längeres Nachtflugverbot
Brandenburg BER: Air Berlin will kein längeres Nachtflugverbot
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12:14 14.10.2016
Air Berlin will sich in Zukunft auf das Kerngeschäft mit Berlin und Düsseldorf konzentrieren. Quelle: dpa
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Berlin

Air Berlin macht sich Sorgen über ein verlängertes Nachtflugverbot am künftigen Hauptstadtflughafen (BER) in Schönefeld. Die hoch verschuldete Fluggesellschaft arbeite “gerade mit aller Kraft an ihrer Zukunftssicherung. Der neue Hauptstadtflughafen spielt für die weitere Entwicklung unseres Drehkreuzes eine zentrale Rolle“, sagte Vorstandschef Stefan Pichler der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. “Die weitere Beschneidung der Betriebszeiten des BER wäre für die Expansionspläne von Air Berlin ein herber Rückschlag“, fügte er hinzu.

Die Diskussion über ein erweitertes Nachtflugverbot hatte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Montag wiederbelebt. “Wir wollen den Menschen mehr Nachtruhe verschaffen“, sagte er im Sonderausschuss des Landtags und kündigte an, über die Nachtflugregeln neu mit dem Land Berlin und dem Bund verhandeln zu wollen. Beide sind wie das Land Brandenburg Eigentümer der Flughafengesellschaft.

Diskussion über Nachtflugverbote gibt es schon lange

Zu konkreten Zeiten eines Nachflugverbots wollte sich Woidke auch auf mehrfache Nachfrage von Abgeordneten nicht festlegen. Nach dem Planfeststellungsbeschluss gilt für den künftigen Flughafen ein Flugverbot von 0.00 bis 5.00 Uhr. In der Region wird schon lange über Nachtflugverbote und die konkrete Ausgestaltung diskutiert. Zudem geht es um Flugrouten, Anreize für lärmarme Maschinen oder auch um spezielle Anflugmethoden in der Nacht.

Eigentlich sollte der Hauptstadtflughafen schon seit etwa fünf Jahren in Betrieb sein. Fehler in der Planung, Mängel und Technikprobleme sorgten aber wiederholt für Verzögerungen. Der Kostenrahmen ist seit dem ersten Spatenstich unter anderem wegen mehrerer Erweiterungen von 2,0 auf 6,5 Milliarden Euro gestiegen.

Die Fluggesellschaft Air Berlin hatte Ende September angekündigt, sich im Zuge ihres Umbaus auf das Kerngeschäft mit den beiden Drehkreuzen Berlin und Düsseldorf konzentrieren zu wollen.

Von MAZonline

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