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BER-Chef Mühlenfeld warnt vor Verkehrsinfarkt

Zufahrtsstraßen schon jetzt überlastet BER-Chef Mühlenfeld warnt vor Verkehrsinfarkt

Die Passagierzahlen steigen und steigen – und immer mehr Fluggäste wollen per Auto zum Airport. Wenn der BER in Schönefeld (Dahme-Spreewald) ans Netz geht, droht deswegen ein Verkehrschaos. Jetzt warnt auch BER-Chef Karsten Mühlenfeld, dass die Zufahrtswege nach Schönfeld schon jetzt überlastet seien. In Richtung Politik sagt er: „Wir müssen reden.“

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Die Berliner Stadtautobahn ist schon jetzt notorisch verstopft.

Quelle: dpa

Potsdam. Der neue Hauptstadtflughafen in Schönefeld (Dahme-Spreewald) muss aus Sicht der Betreiber für Autofahrer vor allem aus dem Berliner Zentrum besser angebunden werden. „Es hilft ja nichts, einen Flughafen zu haben, wenn man nicht hinkommt“, sagte Flughafenchef Karsten Mühlenfeld am Donnerstag in Berlin. Auf der Stadtautobahn gebe es häufig Stau, der Britzer Tunnel sei täglich um 7:30 Uhr dicht, ein vierspuriger Ausbau des Tempelhofer Damms gelinge seit 20 Jahren nicht. „Das ist ein Problem, über das wir reden müssen.“

Auch Busbahnhof in Schönefeld?

Mit der Bahn sei der Flughafen dagegen vergleichsweise gut zu erreichen. Flughäfen wollten wegen der Parkgebühren jedoch immer viel Individualverkehr. Mühlenfeld sagte, es kämen auch immer mehr Fluggäste mit dem Bus, vor allem aus Polen. „Wir denken auch darüber nach, ob wir nicht langfristig einen richtigen Busbahnhof am Flughafen einrichten müssen.“

Auch Umlandgemeinden sind besorgt

Auch Unternehmer und Gemeindevertreter im Umfeld des BER warnen vor einem Verkehrsinfarkt, wenn der Flughafen Ende 2017 eröffnet. Die Industrie- und Handelskammer fordert ein Verkehrskonzept, dass an die gestiegenen Passagierzahlen angepasst wird. Rund um den Flughafen haben sich in den vergangenen Jahren eine Reihe von Logistikunternehmen, darunter die Spedition Dachser oder der Pharmalogistiker Unitax, angesiedelt. Die Verkehrsengpässe würden zu einem „erheblichen logistischen Nachteil“ dieser Firmen werden, heißt es aus der IHK.

Von MAZonline

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