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BER: Landkreis hebt Baustopp auf

Statikprobleme am Großflughafen BER: Landkreis hebt Baustopp auf

Am Flughafen BER darf wieder weitergearbeitet werden. Landrat Stephan Loge (SPD) hat den vor anderthalb Wochen verhängten Baustopp im Terminal wegen Statikproblemen am Donnerstag aufgehoben. Die eingebauten Ventilatoren stellen kein Risiko mehr dar, wenn sie mit zusätzlichen Sicherungen versehen werden. Ein Teil der Geräte darf vorerst aber nicht angeschaltet werden.

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Im Terminal darf wieder gearbeitet werden. Aber bitte nur mit Helm.

Quelle: imago

Potsdam. Der Baustopp am Flughafen BER in Schönefeld (Dahme-Spreewald) wegen Statikproblemen ist aufgehoben. Das teilte die Flughafengesellschaft (FBB) am Donnerstagnachmittag mit. Die FBB habe die geforderten Standsicherheitsnachweise für die 15 Technikbühnen mit zu schweren Entrauchungsventilatoren übergeben, hieß es. Demnach konnte nachgewiesen werden, dass die Technikbühnen trotz der zu schwer verbauten Geräte standsicher seien. Der für die Bauaufsicht zuständige Landkreis Dahme-Spreewald bestätigte die Aufhebung des Baustopps.

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2006 wurde das Projekt „Hauptstadtflughafen“ in Schönefeld mit einem Spatenstich offiziell eröffnet. Geplant wird der Flughafen aber schon länger – bereits 1991 gründete sich eine Berlin Brandenburg Flughafen Holding. In der Bildergalerie zeigen wir, wie sich der BER von einem hoffnungsvollen Vorzeigeprojekt zu einer Pleitenummer entwickelt hat.

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Landrat Stephan Loge (SPD) erklärte, seine Behörde sei bei einer Vor-Ort-Prüfung am Donnerstag “sehr deutlich“ zu dem Ergebnis gekommen, dass die sofortige Baufreigabe erteilt werden könne.

Statiker hatten zufällig herausgefunden, dass im Terminal vor Jahren zum Teil erheblich zu schwere Entrauchungsventilatoren eingebaut wurden. Die Haupthalle des Flughafens war deswegen vor anderthalb Wochen vom Bauamt gesperrt worden.

Zusätzliche Sicherungen angebracht

Die erneute Überprüfung durch Statiker ergab nun, dass die Technikbühnen mit den kleineren Entrauchungsventilatoren im vorderen Terminalbereich (Check-in-Halle) ohne weitere Eingriffe standsicher und betriebsbereit seien. Für die Technikbühnen im hinteren Terminalbereich (Marktplatz) habe die FBB zunächst „bauzeitliche Sicherungsmaßnahmen vorgenommen“. Das heißt: Die Ventilatoren wurden zusätzlich befestigt und das Brandschutzkonzept entsprechend angepasst.

An fünf Technikbühnen mit deutlich zu schweren Ventilatoren müssen die Statiker noch eine „endgültige Lösung“ finden, so dass diese nicht nur standsicher sind, sondern auch gefahrlos wie vorgesehen in Betrieb genommen werden können, hieß es.

Von Torsten Gellner

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