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Brandenburg BER-Personalstreit beschädigt Image dauerhaft
Brandenburg BER-Personalstreit beschädigt Image dauerhaft
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13:26 02.03.2017
Quelle: dpa
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Potsdam

Der Berg kreißte – und Gebar eine Maus: Die mit Spannung erwartete Sondersitzung des BER-Aufsichtsrats musste nach Mitternacht ergebnislos vertagt werden. Der in Ungnade gefallene Flughafenchef Karsten Mühlenfeld erhält ein paar Tage Schonfrist. Insofern ist doch etwas rausgekommen, was so nicht unbedingt zu erwarten war: Brandenburg konnte sich vorerst gegen eine übereilte Absetzung des Flughafenchefs wehren.

Aber eben nur vorerst. Denn der Abbruch mitten in der Nacht zeigt, wie verhärtet die Fronten sind, und dass mehrere Szenarien – mit und ohne Mühlenfeld – noch im Raum stehen. Geht der Chef und wird der geschasste Technikchef Jörg Marks wieder zurückgeholt? Beide könnten wohl kaum mehr auf einer Baustelle vertrauensvoll miteinander arbeiten. Muss auch Heike Fölster, die Finanzchefin, gehen, weil sie Mühlenfelds Absetzung von Marks mitgetragen hat? Übernimmt Rainer Bomba, CDU-Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, das Ruder, oder eher der nicht ganz so vorbelastete Berliner Aufsichtsratsvertreter Engelbert Lütke Daldrup?

So oder so: Der Flughafenorganisation könnten tiefgreifende Einschnitte bevorstehen. Das wird das Projekt nicht voranbringen, sondern das Image vollständig ramponieren. Am Montag wird weiter gestritten.

Von Torsten Gellner

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