Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Ministerpräsident: BER-Filiale in Leipzig
Brandenburg Ministerpräsident: BER-Filiale in Leipzig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:19 26.06.2015
Der BER könnte bereits zur Eröffnung viel zu klein sein. Quelle: imago stock&people
Anzeige
Schönefeld

Wann der BER eröffnet, ist noch offen, anvisiert ist der Herbst 2017. Jetzt berichtet das Nachrichten-Magazin Focus in seiner am Sonnabend erscheinenden Ausgabe, dass der Flughafen dann in jedem Fall zu klein sein wird. Das habe eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion ans Licht gebracht. Laut Focus räumte die Bundesregierung auf die Anfrage ein, dass der BER bereits zum aktuell geplanten Eröffnungstermin an die vorgesehene Kapazitätsgrenze von 27 Millionen Passagieren stoßen wird. Die Bundesregierung schreibt in ihrer Antwort, dass im Herbst 2017 mit 33,4 Millionen Passagieren, bis 2027 sogar mit 43 Millionen Passagieren, gerechnet werde. Das habe eine Studie ergebe, heißt es von der Bundesregierung.

Bundesregierung fordert Erweiterung

Deswegen müsse am BER umgeplant werden. Denn es entstehe sonst besonders bei der Gepäckabgabe und den Sicherheitskontrollen ein Nadelöhr. „Das Fluggastaufkommen in Berlin und Brandenburg hat die ursprünglichen Planungen deutlich übertroffen“, heißt es in der Antwort an die Grünen-Fraktion. Deswegen müssten neue Räume geschaffen werden, fordert die Bundesregierung. Der BER-Aufsichtsrat müsse bis zur nächsten Sitzung am 3. Juli ein Konzept vorlegen. Denkbar seien die Ausdehnung des Pier-Nord und Pier-Süd. Im Focus wird auch über den Bau eines neuen Satelliten-Terminals spekuliert.

Verkehrsminister Dobrindt steht Filial-Lösung offen gegenüber

Aus der Politik kommen bereits Forderungen, dass BER-Dilemma zu lösen. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) etwa schlägt vor, den Leipziger Flughafen als Zweit-Filiale des BER zu nutzen. Der Flughafen in Leipzig liege in unmittelbarer Nähe und sei ein leistungsfähiger Partner, zitiert ihn der Focus. Die Partnerschaft könne das Problem lösen und Kosten sparen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) steht dieser Partnerschaft offen gegenüber. Wenn Sachsen ein Konzept mit den BER-Gesellschaftern bespreche, habe der Bund nichts dagegen, heißt es aus seinem Ministerium.

Von MAZonline

Brandenburg MAZ-Leser diskutieren über 65+ Fahrer in Brandenburg - Senioren am Steuer - Ungeheuer?

Senioren am Steuer sind in den vergangenen Jahren vermehrt in Unfälle verwickelt worden. Polizeibeamte haben deshalb bei einem Aktionstag die Generation über 65 Jahre ins Visier genommen. Während sich ein MAZ-Leser diskriminiert fühlt, haben andere volles Verständnis - viel zu lange habe es gedauert, bis "Oppa" aus dem Verkehr gezogen wird.

26.06.2015
Brandenburg Heikle Verkehrsituationen durch Senioren - Senioren am Steuer: Hart an der Grenze

Senioren am Steuer verursachen immer mehr Unfälle - daher will die Brandenburger Polizei die älteren Verkehrsteilnehmer verstärkt über ihre Risiken im Straßenverkehr aufklären. Spezielle Trainings für Senioren bietet auch die Verkehrswacht an - bis zum letzten Gefährt.

Brandenburg Kommentar zu Geldern von umstrittener Stiftung - Augen zu und durch in der Spenden-Affäre

Großzügig, aber umstritten: Max Klaar hat mit seiner Stiftung Preußisches Kulturerbe Millionen in verschiedene Projekte gesteckt. Nach zweifelhaften Äußerungen der evangelischen Kirchenchefs in Brandenburg, Schuld am Zweiten Weltkrieg sei nicht nur Deutschland, ist der Aufschrei ist groß. Gelder sollen zurück. MAZ-Redakteur Ulrich Wangemann sieht das anders.

25.06.2015
Anzeige