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Ministerpräsident: BER-Filiale in Leipzig

Flughafen bei Eröffnung zu klein Ministerpräsident: BER-Filiale in Leipzig

Jetzt scheint sich das zu bestätigen, was viele längst vermutet haben. Der BER wird zur Eröffnung zu klein sein. Das hat jetzt die Bundesregierung eingeräumt. Nun soll die BER-Führung ein Erweiterungs-Konzept vorlegen. Aus der Politik wird eine BER-Filiale in Leipzig ins Spiel gebracht.

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Der BER könnte bereits zur Eröffnung viel zu klein sein.

Quelle: imago stock&people

Schönefeld. Wann der BER eröffnet, ist noch offen, anvisiert ist der Herbst 2017. Jetzt berichtet das Nachrichten-Magazin Focus in seiner am Sonnabend erscheinenden Ausgabe, dass der Flughafen dann in jedem Fall zu klein sein wird. Das habe eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion ans Licht gebracht. Laut Focus räumte die Bundesregierung auf die Anfrage ein, dass der BER bereits zum aktuell geplanten Eröffnungstermin an die vorgesehene Kapazitätsgrenze von 27 Millionen Passagieren stoßen wird. Die Bundesregierung schreibt in ihrer Antwort, dass im Herbst 2017 mit 33,4 Millionen Passagieren, bis 2027 sogar mit 43 Millionen Passagieren, gerechnet werde. Das habe eine Studie ergebe, heißt es von der Bundesregierung.

Bundesregierung fordert Erweiterung

Deswegen müsse am BER umgeplant werden. Denn es entstehe sonst besonders bei der Gepäckabgabe und den Sicherheitskontrollen ein Nadelöhr. „Das Fluggastaufkommen in Berlin und Brandenburg hat die ursprünglichen Planungen deutlich übertroffen“, heißt es in der Antwort an die Grünen-Fraktion. Deswegen müssten neue Räume geschaffen werden, fordert die Bundesregierung. Der BER-Aufsichtsrat müsse bis zur nächsten Sitzung am 3. Juli ein Konzept vorlegen. Denkbar seien die Ausdehnung des Pier-Nord und Pier-Süd. Im Focus wird auch über den Bau eines neuen Satelliten-Terminals spekuliert.

Verkehrsminister Dobrindt steht Filial-Lösung offen gegenüber

Aus der Politik kommen bereits Forderungen, dass BER-Dilemma zu lösen. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) etwa schlägt vor, den Leipziger Flughafen als Zweit-Filiale des BER zu nutzen. Der Flughafen in Leipzig liege in unmittelbarer Nähe und sei ein leistungsfähiger Partner, zitiert ihn der Focus. Die Partnerschaft könne das Problem lösen und Kosten sparen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) steht dieser Partnerschaft offen gegenüber. Wenn Sachsen ein Konzept mit den BER-Gesellschaftern bespreche, habe der Bund nichts dagegen, heißt es aus seinem Ministerium.

Von MAZonline

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