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Brandenburg BUND: Freilandhaltung von Hennen verstößt gegen Bodenschutzgesetz
Brandenburg BUND: Freilandhaltung von Hennen verstößt gegen Bodenschutzgesetz
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00:21 13.01.2019
Hühner scheiden auf herkömmlichen Freiflächen laut BUND zu viel Nitrat aus. Quelle: dpa/Jan Woitas
Potsdam

Die rund 20 Anlagen zur Freilandhaltung von Legehennen in Brandenburg widersprechen fast durchweg dem Bundesbodenschutzgesetz. Zu dieser Einschätzung kommt der BUND Brandenburg aufgrund der rechtlichen Auswertung einer Studie der Universität Kassel.

Gemäß den Modellrechnungen und zweier Modellversuchen der Universität Kassel aus dem Jahr 2017 scheiden 2500 Hennen auf einer Fläche von einem Hektar auf dieser Fläche in einem Jahr 565 Kilo Nitrat aus. Erlaubt seien nach den geltenden Richtlinien 170 Kilo Nitrat.

Die Begrenzung dient vor allem dem Schutz des Grundwassers, das der BUND auch durch die Legehennenhaltung bedroht sieht. Der Sprecher der Bürgerinitiative „Contra Eierfabrik Oranienburg“, Axel Wunsch, fordert das Landesumweltamt bei allen laufenden Verfahren zu neuen Genehmigungen diese Erkenntnisse zu berücksichtigen.

Bei den bestehenden Anlagen müsste entweder die Zahl der Tiere verringert oder die von ihnen genutzte Freilandfläche vergrößert werden.

Von Rüdiger Braun

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