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BVG wirbt jetzt mit Klassik

Berliner Verkehrsbetriebe BVG wirbt jetzt mit Klassik

Mit „Is mir egal“ landeten die Berliner Verkehrsbetriebe Ende 2015 einen absoluten Marketing-Hit. Jetzt legt die BVG nach – mit Oper statt Hip Hop. Auch wenn Mozart wohl im Grab rotiert, der Clip, in dem die vielen nervigen ÖPNV-Ärgernisse besungen werden, macht richtig Spaß.

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Das ganze Panoptikum des Grauens versammelt sich in der Berliner U-Bahn – und singt.

Quelle: Youtube Screenshot

Berlin. „Keine Liebe ohne Drama“: Unter diesem Motto haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nun die Welt der klassischen Musik betreten. In einem am Mittwoch veröffentlichten knapp dreiminütigen Werbevideo führen die Darsteller, passend zur beginnenden Klassik Open-Air-Saison, eine Arie von Mozarts „Zauberflöte“ auf – für die BVG-typische Selbstironie bleibt natürlich jede Menge Platz.

Die Hölle, das sind die anderen – findet auch diese Mutter

Die Hölle, das sind die anderen – findet auch diese Mutter. Sie stört der Lärm in der Bahn wirklich sehr.

Quelle: Youtube Screenshot

Beschwerden werden aufs Korn genommen

Im Mittelpunkt stehen diesmal die Beschwerden der BVG-Kunden. So sind in dem Clip unter anderem ein Blinder zu sehen, der sich über die Muster der Sitzbezüge in der U-Bahn beschwert oder eine Mutter mit kreischenden Kindern, die den Lärm in der Bahn beklagt.

Die BVG zieht mit ihren aufwendig inszenierten Werbeclips häufig große Aufmerksamkeit auf sich. 2015 erreichte das Video „Is mir egal“ des inzwischen verstorbenen Rappers Kazim Akboga im Netz Kultstatus.

Ex-GZSZ-Darsteller Oliver Petszokat nimmt im Video sich selbst und die BVG nicht allzu ernst

Ex-GZSZ-Darsteller Oliver Petszokat nimmt im Video sich selbst und die BVG nicht allzu ernst.

Quelle: Youtube Screenshot

Dass in dem Arie-Video auch Obdachlose und Behinderte aufs Korn genommen werden, sieht das Unternehmen gelassen: „Wir wollen damit zeigen, dass jeder bei uns willkommen ist“, sagte ein Sprecher.

Hunderttausende Klicks binnen weniger Stunden

Es werde sich über niemanden lustig gemacht. Der Clip, erneut realisiert von der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt, wurde auf der Facebook-Seite der BVG am Mittwoch binnen weniger Stunden bereits mehrere hunderttausend Mal aufgerufen.

Von MAZonline/ dpa

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