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Brandenburg Babelsberg feiert Oscar für beste Nebenrolle
Brandenburg Babelsberg feiert Oscar für beste Nebenrolle
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15:22 03.03.2016
Stolz wie Oscar: Mark Rylance zeigt seinen Goldjungen, den es in der Kategorie bester Nebendarsteller für seine Rolle in „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ gab.  Quelle: AFP
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Potsdam

 Ein Oscar für Zwei: Mark Rylance hat für seine Glanzleistung als Sowjetspion Rudolf Abel in dem von Studio Babelsberg koproduzierten Politthriller „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ den begehrten Filmpreis als bester Nebendarsteller gewonnen. In seiner Rede auf der Bühne des Dolby Theatres in Los Angeles dankte der 56-Jährige am Montagfrüh seinem Regisseur Steven Spielberg: „Es war eine Ehre, mit einem der größten Geschichtenerzähler der Welt zusammenzuarbeiten.“ Bei der Aftershow-Party bildeten Rylance, Spielberg und Oscar ein Motivtrio. Rylances Dank bei den 88. Academy Awards galt ebenfalls dem „Unterhändler“ – seinem Kollegen Tom Hanks. Studio-Vorstand und Koproduzent Christoph Fisser gratulierte Rylance „von ganzem Herzen. Der Oscar für seine schauspielerische, unglaublich überzeugende Leistung ist mehr als verdient“. Glückwünsche sendeten auch Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) und Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin des Medienboard Berlin-Brandenburg, das den Filmdreh finanziell unterstützt hatte. Rylance behauptete sich gegen starke Konkurrenz: Christian Bale („The Big Short“), Tom Hardy („The Revenant“), Mark Ruffalo („Spotlight“), Sylvester Stallone („Creed“).

„Bridge of Spies“ erzählt vom ersten Ost-West-Agentenaustausch 1962 auf der Glienicker Brücke – am Originalschauplatz wurde Ende 2014 gedreht. Der US-Thriller war in sechs Kategorien nominiert. Vergeblich auf einen Goldjungen hofften Szenenbildner Adam Stockhausen und seine Filmausstatter Rena DeAngelo und der Wahl-Berliner Bernhard Henrich. Enttäuscht? „Nein, die Nominierung ist für mich schon Trophäe genug“, so Henrich. Auch beim britischen Filmpreis Bafta vor zwei Wochen war er leer ausgegangen und Rylance triumphierte.

Anlässlich der Nominierungen hatte das Studio ins legendäre Hollywood-Hotel „Sunset Marquis“ zur Live-Übertragung eingeladen. Auf der Oscar-Party, die auch vom Medienboard Berlin-Brandenburg unterstützt wurde, feierten Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), Schauspieler wie Burghart Klaußner und Nadja Bobyleva aus „Bridge of Spies“. „Der Beste hat gewonnen“, freute sich Klaußner über den Oscar seines Kollegen.

Seit 2002 sammelten sich im Babelsberger Traditionsstudio 46 Oscar-Nominierungen und 15 Gewinne an. „Diese Erfolge zeigen, dass wir uns als verlässlicher Partner in Hollywood etabliert haben“, so Fisser. Für den Dreh war das Studio Koproduzent und ausführende Produktionsfirma. Gefilmt wurde an zwölf Schauplätzen in Berlin und Brandenburg sowie an zweien in Breslau. Mehr als 400 000 Besucher haben den Thriller allein in Deutschland gesehen.

Von Ricarda Nowak

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